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„Resonanz schlichtweg überwältigend“

Bückeburg / Oktoberfest „Resonanz schlichtweg überwältigend“

Dass die Schaumburger und insbesondere die Einwohner der Ex-Residenz durchaus für bajuwarisches Brauchtum zu begeistern sind, stellt Oktoberfest-Veranstalter Dietmar „Motz“ Warmbrunn seit nunmehr 16 Jahren unter Beweis.

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Quelle: bus

Bückeburg. Wer allerdings gedacht hat, die auf dem Festgelände am Park-Café in Bückeburg anzutreffende Begeisterung für das von der Münchener Theresienwiese importierte Vergnügen sei nicht mehr steigerbar, wurde von der 2013er Auflage der Zelt-Gaudi eines Besseren belehrt. Die Gesamtfläche wurde noch einmal auf jetzt 1500 Quadratmeter aufgestockt und die Feierfolge von bislang drei auf nun vier Tage ausgedehnt. „Mehr geht nicht“, meinte Warmbrunn.

 Das reiche zwar trotz alledem nicht ganz an das Vorbild in der bayerischen Landeshauptstadt heran, wo das Publikum auf einem 42 Hektar großen Areal beim größten Volksfest der Welt rund 7,5 Millionen Liter Bier durch die Kehlen rauschen lasse, „aber wir wollen uns nicht beschweren“, gab der Bückeburger Wiesnwirt zu verstehen. „Für hiesige Verhältnisse ist die Resonanz schlichtweg überwältigend.“

 „Das haut voll rein“, ließen auch die Reuscher Musikanten wissen, die die Sause von Anfang an begleiten. „Egal, ob Blasmusik oder Partymucke, bei so einer Fetzen-Stimmung macht es einfach Spaß, für die reschen Maderln im Dirndl und die feschen Buam in Lederhosen aufzuspielen.“

 Die aus dem Frankenland angereiste Kapelle führte einmal mehr vor Augen und Ohren, wie schnell flott intonierte Live-Blasmusik in die Tanzbeine gelangen und die Besucher auf die Sitzbänke treiben kann. Die gut gelaunten Interpreten imponierten erneut mit einer enormen Titel-Bandbreite. Das Repertoire reichte von Robbie Williams und Lady Gaga über DJ Ötzi und Jürgen Drews bis zu Andrea Berg und Bryan Adams – jede Menge Mallorca-Hits, Party-Kracher und zudem selbstredend „Pustefixiges“ à la Rigispatzen oder Egerländer.

 „Da passt die Musi wunderbar zum Outfit der Gäste“, merkte der Festwirt an. Während die Buam zumeist kleinkariertes Rot-Weiß bevorzugten, stellten die Maderln die ungemeine Vielfalt der Dirndlinterpretationsmöglichkeiten unter Beweis. Heuer kamen die weiblichen Trachtler erfrischend frech und vielseitig daher. Modisches Rot als Kombi mit Schwarz, Grün kombiniert mit Flieder, Hellblau zusammen mit Türkis und vor allem das trendige Rosa (respektive Pink) bestimmten die farblichen Aspekte. In der Abteilung „Stoffe und Muster“ waren klassisch-dezente und auffällig freche Modelle zu entdecken. „Die Muster sind zumeist aus kleinen Streublumen, Pünktchen, Herzchen oder Vichy-Karos geformt“, erkannte Warmbrunn. bus

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