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Restlos überzeugendes Gastspiel

Benefizkonzert des Leo-Club Schaumburg Restlos überzeugendes Gastspiel

Beim Gastspiel im Hubschraubermuseum hat die Bigband Star Dust überzeugt. Das vom Leo-Club Schaumburg, der Nachwuchsabteilung des Lions Clubs, zugunsten junger Schaumburger Musikanten organisierte Benefizkonzert bot knapp 30 Jazz- und Swingtitel, die die Besucher voll und ganz überzeugten.

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Die Formation Star Dust zieht das Publikum im Hubschraubermuseum mit ungemeiner Spielfreude in ihren Bann.

Quelle: bus

BÜCKEBURG. Der nicht einmal einminütige Vorspann der mehrheitlich in Hameln beheimateten Formation verfügt über einen beträchtlichen Wiedererkennungswert – das von Thomas Reich komponierte „Up to date“ erklingt allwöchentlich zu Beginn der ZDF-Fernsehsendung „Das aktuelle Sportstudio“. Und auch bei den übrigen Stücken wusste der überwiegende Teil des Publikums alsbald, wohin die musikalische Reise gehen würde.

Ob „Sentimental Journey“, „Peter Gun“, „Route 66“ oder „Basin Blues“ im ersten, ob „Harlem Nocturne“, „Big Spender“, „Pennsylvania 6-500“ oder „Tuxedo Junction“ im zweiten Teil oder „Sunny Side“, „In the Mood“ oder „Sandman“ im Zugabe-Teil – stets dauerte es nur eine geraume Weile, bis im Auditorium dieses ungetrübt entspannte Minenspiel zu erkennen war, das die Erfüllung von Wünschen signalisiert.

Hinzu kam, dass der mit lockerer Hand und sparsamen Gesten dirigierende Bandleader Karl-Heinz Hölscher die Zuhörer zwischen den Titeln mit allerhand Hintergrundwissen zu Tonsetzern wie Duke Ellington, Les Brown, Benny Goodman, Neal Hefti, Count Basie, Artie Shaw und selbstredend auch zu Glenn Miller versorgte.

Immer wieder gerne zu Gast in Bückeburg

Miller hatte im Februar dieses Jahres im Mittelpunkt eines Auftritts gestanden, mit dem sich Star Dust in der Ex-Residenz zurückmeldete. Die Kapelle war 1984 als Bigband der Bückeburger Heeresfliegerwaffenschule gegründet worden. Bis 1994 war die Formation recht aktiv und verfügte über einen hohen Bekanntheitsgrad. „Früher waren wir gewissermaßen ein Unternehmen aus dem Schaumburger Raum“, erläuterte Hölscher.

Heute bilden die Instrumentalisten Sven Schnee, Arne Koller und Hölscher als Mitglieder des Blasorchesters Bückeburger Jäger verbindende Elemente. „Wir kommen immer wieder gern nach Bückeburg, weil wir hier das mit Abstand beste Publikum treffen“, verteilte der Bandleader Komplimente an die etwa 200 Konzertbesucher. Hölschers Nettigkeiten sowie die Spielfreude, die bemerkenswerte Virtuosität und das hervorragende Zusammenspiel der Musiker ließen den Abend zu einem Erlebnis werden, das nach einem Wiederhören verlangt. bus

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