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Rucksack kein sicherer Aufbewahrungsort

Diebstahl im Berbad Rucksack kein sicherer Aufbewahrungsort

Im Bergbad ist nach Angaben der Polizei einem Badegast am vergangenen Montag in der Zeit von 18.45 bis 19.45 Uhr ein Mobiltelefon abhandengekommen.

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Symbolbild

Quelle: DPA

BÜCKEBURG. Eine 34-jährige Bückeburgerin hatte ihr Handy der Marke Samsung Galaxy A3 2017 in ihrem Rucksack deponiert, der neben ihr auf der Liegewiese stand. Die Geschädigte geht davon aus, dass ihr das Handy aus dem Rucksack entwendet worden ist.

An Urlaubsorten mit Stränden wird den Badegästen als Diebstahlschutz dazu geraten, das in einer Plastiktüte verhüllte Mobiltelefon geschützt im Sand einzugraben. „Nun muss niemand ein Loch in die Liegewiese des Bergbades graben oder sein Handy im Beachvolleyball-Feld verstecken“, so der Sprecher der Polizei Bückeburg, Matthias Auer. Vielleicht können aber leere und dann umfunktionierte Sonnencremeflaschen als Geheimversteck für Wertsachen dienen. Es sei aber schon hilfreich, einfach die Hinweise der Polizei zu beachten.

Wertsachen sollten beim Baden niemals unbeaufsichtigt zurückgelassen werden.

Nur mitnehmen, was wirklich benötigt wird

Wählen Sie einen vertrauenswürdigen Nachbarn auf der Liegewiese aus, der während der Abwesenheit auf die zurückgelassen Gegenstände achten kann. Eine Garantie ist das aber auch nicht.

Beobachten Sie die Liegewiese. Wenn verdächtige Personen von Liegeplatz zu Liegeplatz gehen und unter Decken und Handtücher nachsehen, sollten diese Beobachtungen dem Schwimmmeister oder über die Notrufnummer 110 der Polizei gemeldet werden. Es sollte mitgeteilt werden, wie die Verdächtigen aussehen und wo sie die Liegefläche verlassen.

Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit ins Freibad, wie tatsächlich benötigt wird. Ausweise, Bankkarten und Wertgegenstände sollten daheim bleiben. Was man nicht dabei hat, kann auch nicht geklaut werden.

Nutzen Sie Wertfächer, um mitgebrachte Wertgegenstände sicher einzuschließen. Den Schlüssel natürlich mitnehmen und nicht am Liegeplatz zurücklassen.

Sperren im Falle des Diebstahls

Wenn man unbedingt auch im Freibad erreichbar sein möchte, dann gegebenenfalls ein veraltetes, ausgesondertes Handy mit Prepaid-Karte mitnehmen. Teure Smartphones haben unbeaufsichtigt im Bad nichts zu suchen.

Die persönliche Geheimzahl (PIN) nie im Portemonnaie notieren – erst recht nicht auf der Zahlungskarte.

Ist die Zahlungskarte weg (zum Beispiel die EC-Karte): Sofort für den weiteren Gebrauch sperren lassen, beispielsweise telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116116.

Nach dem Diebstahl eines Mobiltelefons die SIM-Karte beim Anbieter sperren lassen und den Diebstahl bei der Polizei anzeigen. Dazu die Identifikationsnummer des Geräts (IMEI) bereithalten. Über den Code *#06# (Eingabe über den Ziffernblock des Mobiltelefons) kann die Nummer ausgelesen werden.

 Eltern sollten mit ihren Kindern über die Hinweise sprechen, so der Pressesprecher.

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