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Ruckzuck eine neue Krippe in Bückeburg

Container stehen bereits Ruckzuck eine neue Krippe in Bückeburg

Die Übergangskrippe am Straußweg in Bückeburg wird rechtzeitig zum 1. Oktober fertig: Die Container stehen, die Anschlüsse und Außenanlagen werden noch gemacht, das Personal ist eingestellt. Nur: Die Kindermöblierung kann nicht rechtzeitig geliefert werden. Die Inbetriebnahme wird sich daher verzögern.

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Per Kran schweben die einzelnen Module der Übergangs-Krippe am Straußweg ein. Eigentlich ist geplant gewesen, die Einrichtung am 1. Oktober in Betrieb zu nehmen. Nur: Die Kindermöblierung kommt erst zwei bis drei Wochen später.

Quelle: RC

BÜCKEBURG. Bürgermeister Reiner Brombach rechnet daher damit, dass die Krippe erst Mitte Oktober – mit zwei bis drei Wochen Verzögerung – in Betrieb genommen werden kann, wie er auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte. Geplant war der 1. Oktober.

Noch liefen Gespräche mit dem Zulieferer, so Brombach. Eventuell gebe es eine Behelfsmöglichkeit. Die Firma habe wegen des Krippenbooms in Deutschland mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen, ergänzte Fachgebietsleiter Christian Schütte. Man versuche, Teillieferungen loszueisen, versprechen könne er aber nichts. Schütte konnte insofern beruhigen, dass der „dringende Bedarf“ an Krippenplätzen abgedeckt ist: Entweder durch Plätze in anderen Einrichtungen oder weil sich ein Teil der betroffenen Eltern selbst geholfen hat.

Auf dem städtischen Gelände am Straußweg sind die Arbeiten für die Krippen-Ersatzlösung im vollen Gange. Versorgungsleitungen und Fundamente sind in den vergangenen Wochen verlegt oder gegossen worden. Am Dienstag fuhren große Transporter mit den Einzelmodulen vor, am Mittwoch stand der Container.

In den Containern werden für eine Übergangsphase zwei Krippengruppen untergebracht, bis die Krippe an der Hinüberstraße komplett in Betrieb genommen werden kann. Insgesamt sieben Krippengruppen entstehen dort. Fünf werden im ersten Bauabschnitt fertiggestellt, der im Dezember beendet werden soll, zwei weitere im zweiten Bauabschnitt, der Mitte 2018 in Betrieb gehen soll. Rund 250000 Euro kostet die Stadt die Ersatzlösung einschließlich Erschließungsarbeiten und Container-Miete, die zunächst auf 18 Monaten konzipiert ist. Der Ersatz kann nach Bedarf auch verlängert werden.

Die Container entsprechen in keiner Weise dem gängigen Bild von Überseecontainern. Die Außenwände aus Stahlblechen sind in Grau gehalten und entsprechend den Anforderungen gedämmt. Im Inneren präsentieren sich die hellen und großzügigen Räumlichkeiten in hellem Beige, wie eine Kurzbegehung zeigte.

Die Bauarbeiten haben jedenfalls zu Absackungen auf der Fahrbahn des Straußweges geführt, wie in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses von Baubereichsleiter Jörg Klostermann auf eine entsprechende Nachfrage des WIR-Ratsherrn Andreas Paul Schöniger berichtet wurde. Die Absackungen sollen 2018 wieder hergerichtet werden. Derzeit plant die Stadt, im Zuge der Haushaltsberatungen dafür 120000 Euro in den Haushalt 2018 einzustellen. Nur abzufräsen – das würde 30.000 Euro kosten und lediglich zwei Jahren halten, so der Baubereichsleiter. Der erste Abschnitt des Straußweges war im Jahr 2014 für 225.000 Euro saniert worden.

Weiterhin im Zeitplan

Die Arbeiten an der neuen Krippe an der Hinüberstraße sind weiterhin im Zeitplan, wie Baubereichsleiter Jörg Klostermann auf Anfrage mitteilte: „Zeitlich bleibt es aber eng.“ Die Inbetriebnahme der ersten fünf Krippengruppen im ersten Bauabschnitt ist für den 1. Dezember geplant. Derzeit laufen die Trockenbauarbeiten im Inneren, die Ausschreibung für die Herrichtung der Freiflächen an der Hinüberstraße ist erfolgt und soll in Kürze starten. Auch die Wärmedämmung folgt in Bälde.

Offen ist, ob das Dach erneuert wird

Offen ist nach Angaben von Klostermann derzeit noch, ob kurzfristig das Dach komplett erneuert wird. Bisher war davon ausgegangen worden, dass es nur in Teilbereichen erneuert werden muss. Es könne aber nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Dachbereiche in den kommenden Jahren gemacht werden müssen, sodass es vorteilhafter sei, dies sofort zu machen, um Kosten zu sparen und Behinderungen in den kommenden Jahren auszuschließen. Eventuell müssten auch einige Sparren ausgewechselt werden, da auf beiden Gebäudeteilen eine Photovoltaikanlage mit entsprechendem Gewicht montiert wird. Insgesamt 480.000 Euro würde eine neue Kompletteindeckung samt der Photovoltaikanlage und Blitzschutz kosten, so die Kalkulation. Die Zusatzkosten könnten durch das bisherige Budget abgedeckt werden. Auch der Zeitplan könnte weiterhin gehalten werden.

Die Politik ist laut Klostermann informiert. Innerhalb der nächsten 14 Tage muss nach eingehender Prüfung eine Entscheidung zum Dach gefällt werden.  rc

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