Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Bückeburg Stadt Rückschnitt der Linden ist Standard
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Rückschnitt der Linden ist Standard
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 15.05.2016
Kahle Äste ragen in den Himmel, wo sonst ein dichtes Laubdach Schatten spendet. Aber: Ohne den regelmäßigen Rückschnitt müssten die Linden am Jägergang in absehbarer Zeit gefällt werden, erklärt Schlossverwalter Alexander Perl. Quelle: rc
Anzeige
BÜCKEBURG.

„Es sieht zwar brutal aus, aber es geht so.“ Wie er erklärte, ist die Lindenallee bereits vor 150 oder 160 Jahren gepflanzt worden – mit viel zu geringen Abständen zwischen den Bäumen.

In den Siebzigern waren die Linden das erste Mal gekappt worden, weil sie viel zu eng stehen. Die andere Alternative wäre gewesen, nur jeden dritten Baum stehen zu lassen.

Jetzt muss aber alle drei bis vier Jahre die Säge angelegt werden, um die nachgewachsenen Äste abzuschneiden, wie Perl erklärte. Würde dies nicht getan, würden die Bäume ob der Last auseinanderbrechen und müssten gefällt werden.

 Die Linden seien ideale Bäume zum Kappen, wie Perl, gelernter Gärtner, erklärte. In zwei bis drei Jahren haben sie wieder durchgetrieben. Ab dem dritten Jahr beginnt auch das Blühen, sodass zum Beispiel Bienen Nahrung finden.

In den Kronen stehe Wasser. Was zeige, dass die Bäume die Wundstellen verschließen und nicht nach innen faulen können. In Deutschland gebe es unzählige Schlossgärten, in denen mit Linden ähnlich verfahren werde, wie etwa in Hannover-Herrenhausen. Perl: „Das Schneiden ist Standard.“ rc

Anzeige