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Rund 20 Prozent besser als 2013

Bückeburg / Ausbildungsbeginn Rund 20 Prozent besser als 2013

Im Einschreibebuch der Kreishandwerkerschaft ist am Wochenende eine weitere Seite mit Unterschriften gefüllt worden. Anlass sind der Gildetag und die Einschreibefeier gewesen. Mit der jetzt zum dritten Mal auf die Beine gestellten Aktion wollen die Organisatoren die Neu-Auszubildenden der regionalen Innungen im Kreis der Handwerkerfamilie willkommen heißen.

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Nina Rehbaum, die in der Bäckerei Otto in Pollhagen ausgebildet wird, trägt sich in das Einschreibebuch der Kreishandwerkerschaft ein.

Quelle: bus

Bückeburg. „Wir freuen uns sehr, dass gerade Sie sich für eine Berufsausbildung im Handwerk entschieden haben“, sagte Kreishandwerksmeister Horst Frensel an die jungen Frauen und Männer gewandt. „Sie bilden somit die Grundlage, dass die Stabilität des Handwerks in unserem schönen Landkreis erhalten bleiben kann.“

Während der neben der Bückeburger Stadtkirche im Anschluss an einen Gildetag-Gottesdienst veranstalteten Zusammenkunft nutzten 72 Azubis die Gelegenheit, ihre Verbundenheit mit dem Handwerk öffentlich per Signatur zu bekunden. Frensel freute sich nicht nur, dass damit die Zahl des Vorjahres übertroffen wurde, sondern auch, dass die Lehrlingszahl im Landkreis in diesem Jahr insgesamt eine beträchtliche Steigerung erfahren hat. „Mit fast 170 Neu-Auszubildenden stehen wir um rund 20 Prozent besser da als 2013“, führte Schaumburgs oberster Handwerker aus.

Was auch bedeute, dass die hiesige Kreishandwerkerschaft im Kammerbereich Hannover mit Abstand an erster Stelle stehe. „Das ist nicht selbstverständlich und darauf sind wir stolz“, erklärte Frensel. In anderen Regionen Niedersachsens bestehe derzeit ein deutlicher Mangel an geeigneten Lehrlingen. „Die Ausbildung im Handwerk bildet den Grundstein Ihrer beruflichen Zukunft und kann, auch unter dem Aspekt der demografischen Entwicklung, als solide Basis betrachtet werden“, betonte der Festredner.

Im Rahmen des Gildetag-Gottesdienstes hatten zuvor Andreas Kühne-Glaser, Superintendent des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Grafschaft Schaumburg, und Karl-Hinrich Manzke, Bischof der Schaumburg-Lippischen Landeskirche, unterschiedliche Aspekte der Lehrlingszeit betrachtet. „Wir sollten uns nicht grämen über größere Begabungen neben uns, sondern aus den eigenen etwas machen“, gab Manzke zu verstehen. Und: „Uns verbindet die Freude, dass Sie zum Wohl des Miteinanders in unserem Zusammenleben in der Region, in die wir hineingeboren sind oder in der wir berufliche Aufgaben haben, ihre Talente einsetzen.“

Während der musikalisch von der Formation „Latin Affair“ begleiteten Einschreibefeier standen den Besuchern zahlreiche Ansprechpartner zur Verfügung. Außer Innungsmitgliedern, Lehrlingswarten, Obermeistern sowie Vertretern der berufsbildenden Schulen Rinteln und Stadthagen waren Bückeburgs Bürgermeister Reiner Brombach, Martin Wrede (Leiter der IHK-Geschäftsstellen in Stadthagen), Jan-Paul Ernsting (Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Hannover) und Walter Steinmann (Präsident Handwerkskammer Hannover) der Einladung gefolgt. bus

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