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Bückeburg Stadt Runter mit den Kosten
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00:16 08.02.2017
Mit neuen Rohrschächten wird schon heute an morgen gedacht. Quelle: kk
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BÜCKEBURG.

Am Ende fiel die Entscheidung zugunsten des Verwaltungsvorschlages eines Gasbrennwertkessels verbunden mit einer elektrisch betriebenen Geothermie-Wärmepumpe sowie späteren Ergänzungsmöglichkeiten.

Die derzeitige Heizungsanlage der Schule aus dem Jahr 1995 ist abgängig und in ihrer jetzigen Form ineffizient. Zum Vergleich: Mit der alten Heizung fallen jährliche Betriebskosten in Höhe von 96.000 Euro an, mit der neuen sollen es nur noch 22.000 Euro sein. Die bestehende Anlage reicht zwar noch für den ersten Umbauabschnitt – die Krippe – aus, spätestens mit Fertigstellung des Kindergartens muss jedoch eine neue Heizung her. Schon im ersten Bauabschnitt werden die Leitungen und die Heizkörper erneuert.

Ein neuer einfacher Gasbrennwertkessel kommt für den Gebäudekomplex nicht in Frage, da dieser strenge EU-und Förderrichtlinien nicht erfüllt. Insbesondere geht es um die Nutzung erneuerbarer Energie und um den CO2-Ausstoß. Deshalb muss moderne Gas-Brennwerttechnik mit einer Wärmepumpe kombiniert werden. Dabei wird Erdwärme genutzt, um Brauchwasser vorzutemperieren. Der Gaskessel heizt dann im Grunde nur noch zu.

 Zwei verschiedene Varianten dieser Technik standen zur Diskussion: Der Ausschuss entschied sich für die teurere (365.000 statt 330.000 Euro für die Gesamtanlage) Option, die aber effektiver und wartungsärmer arbeitet. Sie verringert auch den CO2-Ausstoß am deutlichsten. Dabei wird ein Gasbrennwertkessel mit einer elektrisch betriebenen Wärmepumpe kombiniert.

 Großer Wert wird auf noch umweltfreundlichere Erweiterungsmöglichkeiten gelegt, für die die baulichen Grundvoraussetzungen wie Rohrschächte bereits geschaffen werden sollen. So ist beispielsweise daran gedacht, später einmal Sonnenkollektoren nachzurüsten. Je nach Bauart könnten diese weiteres Wasser erwärmen und den Strom für die Wärmepumpe erzeugen. kk

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