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SPD nominiert Gerd Vogel für den Stadtrat

Bergdorfer Ortsverein setzt auf einen Altbekannten SPD nominiert Gerd Vogel für den Stadtrat

Die jüngste Überprüfung der Einwohnerzahlen hat es ans Licht gebracht: In Bückeburg leben weniger Menschen als angenommen. Konkret waren gemäß Zensus-Bericht vom Juni 2013 nur 19252 Einwohner gezählt worden, während es gemäß der Meldelisten der Stadtverwaltung 20450 Einwohner hätten sein müssen. Das hat Auswirkungen auf die Kommunalwahl.

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Gemeinsam gratulieren Ronald Haupt (rechts) und Jens Meier (links) dem Genossen Dieter Drinkuth zu dessen 50-jähriger Mitgliedschaft in der SPD.

Quelle: wk

Bückeburg. Mit Bescheid des Landes Niedersachsen wurde der Stadt dann zwar ein Jahr später mitgeteilt, dass sich deren Einwohnerzahl auf 19650 beläuft, unterm Strich bedeutet dies aber eben dennoch einen Bürgerschwund um rund 800 Personen. Da die Stadtverwaltung diese Feststellung aber ebenfalls nicht akzeptiert, hat sie inzwischen Klage beim Verwaltungsgericht Hannover erhoben, um das Zensus-Zählverfahren überprüfen zu lassen.

Weniger Sitze

 Doch auch wenn diese Angelegenheit bislang noch nicht abgeschlossen ist, hat sie doch Auswirkungen auf die am 11. September dieses Jahres anstehende Kommunalwahl. Und zwar dergestalt, dass der Stadtrat aufgrund der laut Zensus geringeren Einwohnerzahl mit Beginn der neuen Wahlperiode verkleinert wird. Statt wie bisher insgesamt 34 Sitze sind somit zukünftig lediglich 32 Sitze zu verteilen – plus „Bürgermeister“, versteht sich. Außerdem wird es nicht mehr zwei, sondern nur noch eine Wahlliste geben. Das berichtete Ronald Haupt, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Bergdorf, bei deren Jahresversammlung.

 „Jetzt werden die Karten neu gemischt, und alle Wähler aus Bückeburg können jetzt bei allen Kandidaten ihre Kreuze machen“, kommentierte der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Jens Meier diese Entwicklung.

Änderungen im Wahlkampf

 Zudem merkte er an, dass die Aufstellung der Liste „recht kniffelig“ sei, „da jeder Ortsrat sein Recht einfordert, gut platziert zu werden“. Auch müssten parteiinterne Quotenregelungen unter einen Hut gebracht werden. Und zwar so, dass sich hinterher „noch alle in die Augen gucken und zusammen an der Theke ein Bier trinken können“.

 Ferner sagte Meier mit Blick auf die bevorstehende Kommunalwahl, dass man überdies überlegen müsse, wie der Wahlkampf auf lokaler Ebene geführt werden soll. Denn „nur dreimal in der Fußgängerzone zu stehen“ reiche heutzutage nicht mehr aus.

 Seitens des SPD-Ortsvereins Bergdorf legten sich die Genossen jedenfalls schon mal darauf fest, dass der Ortsvorsteher Gerd Vogel auch diesmal wieder für ein Mandat im Stadtrat kandidieren soll. Mehr noch: Man werde eine Empfehlung an den SPD-Stadtverband aussprechen, Vogel für einen vorderen Listenplatz zu nominieren, kündigte Haupt an.

 Eine weitere Personalie war die Ehrung des Genossen Dieter Drinkuth dafür, dass dieser der Partei seit mittlerweile 50 Jahren die Treue hält: „Das ist heutzutage schon etwas Besonderes“, betonte Haupt.

wk

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