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Sanierung in den Sommerferien

Lehrerzimmer Sanierung in den Sommerferien

Das Warten hat bald ein Ende: Das Lehrerzimmer der Grundschule am Harrl an der Ulmenallee in Bückeburg soll in den Sommerferien umfassend saniert werden. Dafür hat sich jetzt der Verwaltungsausschuss (VA) des Bückeburger Rates ausgesprochen, wie Bürgermeister Reiner Brombach mitteilte.

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Das Lehrerzimmer der Grundschule am Harrl ist in die Jahre gekommen.

Quelle: Archiv

Bückeburg. Aber das wird nicht günstig. Mit einer sechsstelligen Summe ist im Haushalt ein dicker Brocken dafür eingeplant. Deswegen hatte es in der Vergangenheit immer wieder kontroverse Diskussionen in der Politik gegeben. Doch nun sollen die Planungen zügig aufgenommen werden, da nur relativ wenig Zeit zur Verfügung stehe.

Seit vier Jahren warte das Kollegium darauf, dass im Lehrerzimmer etwas passiere, hatte Schulleiterin Antje Kronenberg vor Kurzem an die Mitglieder des Schulausschusses des Rates appelliert. Schnell wurde klar, dass es mit einer einfachen Renovierung nicht getan ist: Nicht zuletzt, um aktuelle Vorschriften zu erfüllen, sind umfassende Sanierungs- und Umbauarbeiten erforderlich.

Die Zeit drängt

Und die haben ihren Preis: Ein Fachplaner geht von 121.000 Euro aus. Im Haushaltsentwurf 2017 der Verwaltung ist diese Summe auch ausgewiesen. Die Mitglieder des VA sprachen sich bereits vor der eigentlichen Verabschiedung des Haushalts für das Projekt aus – die Zeit drängt. Umgesetzt werden kann die Maßnahme nur in den Sommerferien, im laufenden Schulbetrieb wären die Beeinträchtigungen zu groß. Die Ferien beginnen in diesem Jahr Ende Juni – und bis dahin müssen die Pläne erstellt, die Arbeiten ausgeschrieben und die Aufträge vergeben sein. Wie Brombach erklärte, werden die Planungen vergeben, da das eigene Bauamt derzeit ausgelastet sei.

Kronenberg hatte den Zustand des Lehrerzimmers im Schulausschuss recht drastisch geschildert und ihre Darstellung mit Bildern untermauert: Durchgewetzter Teppichboden, in die Jahre gekommenes Mobiliar, zu kleine Staufächer, lockere Deckenverkleidungen, eine wegen technischer Defekte inzwischen stillgelegte Teeküche, unzureichende sanitäre Anlagen und einiges mehr hatte sie moniert. In Teilbereichen würden sogar Auflagen der Arbeitsstättenverordnung nicht mehr erfüllt. Vom Zustand vor Ort konnten sich die Ausschussmitglieder während ihrer vorigen Sitzung selbst ein Bild machen.

Ruhebereich soll geschaffen werden

Ein Planungsbüro hat über Abhilfe nachgedacht und erste Vorschläge gemacht. Danach müsste auch die Toilettenanlage neben dem Lehrerzimmer umstrukturiert und erneuert werden. Schließlich hat die Schule inzwischen fast 50 Beschäftigte, überwiegend Frauen. Geschaffen werden soll auch ein Ruhebereich für schwangere oder kranke Lehrerinnen, die sich bisher nicht zurückziehen können.

Die Ausstattung des Lehrerzimmers soll auf den Stand der Zeit gebracht werden. Dazu gehören großzügigere Computerarbeitsplätze und mehr Stauraum. Ein Raumteiler könnte das Lehrerzimmer in einen Ruhe- sowie in einen Besprechungs- und Arbeitsbereich unterteilen. Vorgeschlagen wurden zudem auch die Sanierung der Teeküche, die Umgestaltung und Erweiterung der Toiletten sowie neue Fußbodenbeläge und neue Möbel.  kk

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