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Bückeburg Stadt Schillernd und vielfältig
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Schillernd und vielfältig
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21:47 23.05.2018
Die Pracht des Goldenen Saals trifft auf die Pracht indischer Tempelkunst: Hausherr Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (rechts) persönlich kümmert sich um die richtige Platzierung der Dekorationen, die aus Anlass der 19. Landpartie „Farbenfrohes Indien“ auf Schloss Bückeburg eintreffen. Quelle: rc
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Bückeburg

Indien mit seinen rund 1,3 Milliarden Menschen zählt zu den vielfältigsten, aufregendsten und farbenfrohesten Ländern der Welt: schillernd leuchtende Farben, duftende Gewürze, Saris, Tempel und Tänze, unzählige indische Gottheiten, aufwendige, handgemalte Kunst, Henna-Malerei, eine kaum zu überbietende Vielfalt.

„Ein besonderes Thema, wir haben uns wieder viel Mühe gegeben“, sagte Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe auf einer Pressekonferenz im Goldenen Saal des Schlosses – selbst mit Indienerfahrung durch eine Reise durch Rajasthan. „Wir sind eine klassische Landpartie mit klassischen Ausstellern“, stellte Chef-Organisatorin Mechthild Wilke fest: „Aber Indien ist das Sahnhäubchen oben drauf.“

Um Indien nach Bückeburg zu holen, war Wilke Anfang des Jahres in dem asiatischen Land, kaufte massenhaft Deko ein, zum Beispiel 2,5 Meter hohe Elefanten, goldene Buddhas, pailettenbestickte Taschen, Boote und vieles mehr. Anfang der Woche traf der Container in Hamburg ein – gerade noch rechtzeitig, um aus dem altehrwürdigen Schloss einen indischen Palast zu machen.

Vier Tage lang wird von Donnerstag, 31. Mai, bis einschließlich Sonntag, 3. Juni, alles geboten, was Indien ausmacht. Es sind indische Modedesignerinnen vor Ort, die ihre Werke präsentieren und bei den täglichen Modenschauen dabei sind. Indische Tempeltänze werden ebenso präsentiert wie die Bollywood-Tänze, ohne die kein indischer Kinofilm auskommt.

Indische Prachtentfaltung

Es wird klassische Musik aus Indien gespielt, die Gäste können sich mit traditionellem Henna verzieren lassen, auf der Schlossgraft werden geschnitzte indische Holzboote schwimmen. Inderinnen werden in Saris unterwegs sein. Wer will, kann selbst im Sari kommen. Ein Rikscha-Fahrer wird seine Gäste durch den Schlosspark fahren. Zu erleben sind die schöne Malerei auf Palmenblättern und Seide, ebenso Holz- und Steinschnitzerei. „Und wer bei seinem Hut das Thema Indien aufgreift, wird bei der Hutprämierung besondere Beachtung finden“, sagte der Fürst augenzwinkernd.

Die ganze indische Pracht wird auf die klassische Pracht der Landpartie treffen. Rund 200 Aussteller sind in Schloss, Remise und Schlosspark dabei. Sie bieten über Pflanzen und Blumen, Gartenaccessoires und Terrassenausstattung, Wohnen und Garten alles, was seit Jahren die Gäste in Scharen zur Landpartie lockt. Dazu kommt ein prall gefülltes Rahmenprogramm mit täglichen Modenschauen, Fachvorträgen zu Buchsbaum & Co, Chören und Ballett, Oldtimer-Ein- und Ausfahrt, Jazz und Swing, alles, was zu einer entspannten Landpartie dazugehört. Ebenso die Fürstliche Hofreitschule, die drei Mal täglich Programm bietet.

„Natürlich mit indischen Elementen und indisch geschmückten Pferden“, versprach Direktorin Christin Krischke. Alexander Perl vom Organisationsteam rief die Gäste auf, den Großraumparkplatz am Hasengarten anzufahren und von dort den kostenlosen Shuttle-Service zu nutzen: „Bitte nicht in der Stadt parken.“ Als besten Tag für einen Besuch nannte er den Freitag: „Da kann man in Ruhe bummeln.“ rc

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