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„Schon selber bei einer Operation Blut gebraucht“

Bückeburg / Blutspenden „Schon selber bei einer Operation Blut gebraucht“

„Blut wird immer gebraucht“, sagt Kerstin Gerstenberg, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins. Ein gut besuchter Blutspendetermin in der Schloss-Remise sorgte dieser Tage für Nachschub.

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 Klaus Deppe aus Obernkirchen (vorne) weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig Blutspenden sind. 

Quelle: mig

Bückeburg. Es gibt Unfälle, da werden zahlreiche Blutbeutel gebraucht, um die Schwerverletzten zu stabilisieren und um den Blutverlust bei einer anschließenden OP auszugleichen. Damit der rote Lebenssaft überall in ausreichendem Maß zur Verfügung steht, braucht es Blutspenden, in Bückeburg organisiert vom örtlichen DRK. 30 Ehrenamtliche sorgen beim Blutspendetermin für einen reibungslosen Ablauf: „Ohne die Vielzahl von Helfern wäre das nicht zu schaffen“, sagt Kerstin Gerstenberg. „Wir sind heute Morgen schon ganz früh aufgestanden und haben mit dem Aufbau der Tische und Liegen begonnen.“

 Tatsächlich liegt aber genau hier ein logistisches Problem: Weil die Blutspendetermine nicht mehr in der Herderschule stattfinden können, „müssen wir alles herschleppen und nachher wieder wegbringen“, bemerkt Gerstenberg. In der Herderschule hatte der DRK-Ortsverein ein kleines Lager – Tische und Stühle kamen von der Schule. „Das war natürlich ideal für uns“, meint die Vorsitzende rückblickend.

 Andere Schulen kämen aufgrund des Ganztagsangebots kaum in Frage. Insgesamt ist der Verein mit seiner neuen Bleibe aber sehr zufrieden. „Wir sind sehr dankbar, dass wir hier sein können“, sagt Gerstenberg. Man fühle sich hier sehr wohl, denn auch die Remise bietet viel Raum für die Ärzte, die mit den Spendern reden wollen und für die, die nach der Spende hungrig sind.

 Stillen kann man den kleinen Hunger übrigens am reichhaltigen Büfett – dort gibt es viele Leckereien.

 Unterm Strich sind 166 Spender zur Blutspende gekommen, darunter waren neun Erstspender und 19, die schon mehr als 100-mal teilgenommen haben. Klaus Deppe beispielsweise hat sich zum zehnten Mal auf die Trage gelegt. Er komme aus Verantwortungsgefühl, sagt der Mann aus Obernkirchen. „Da ich selber einmal bei einer Operation Blut gebraucht habe, weiß ich, wie wichtig diese Spenden sind.“ Im November findet der letzte Termin dieses Jahres statt. mig

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