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Schraub-Bar feiert Wiedereröffnung

Massenandrang zum Neustart Schraub-Bar feiert Wiedereröffnung

 „Schraub-Bar lives again – war dieses Haus jemals so voll?“ Die Frage von Musiker Jan Dörffel aus Stolzenau, veröffentlicht im sozialen Netzwerk Facebook, dürfte am Sonnabendabend so manchen bewegt haben: Da war sie also wieder, die Schraub-Bar und mit ihr einer der angesagtesten Szene-Treffs der vergangenen Jahre.

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Die Fans sind begeistert: „Ihre“ Schraub-Bar hat wieder geöffnet. Teaser aus Minden heizen zur Neueröffnung mit Hardrock ein.

Quelle: jp

Bückeburg. Rund dreieinhalb Monate, nachdem der bisherige Betreiber Clemens Kopka aus wirtschaftlichen und gesundheitlichen Gründen das vorläufige Aus für die Kult-Kneipe mit dem unverwechselbaren Bus als Aushängeschild verkündet hatte, ist in die Location hinter dem Bückeburger Bahnhof wieder Leben eingekehrt. Und was für ein Leben: Wahre Völkerwanderungen waren zu beobachten, die sich aus Anlass der offiziellen Wiedereröffnungsparty im Bereich Bahnhof, Bahnhofstraße und Jetenburger Straße in Richtung des Kronenwerk-Geländes bewegten.

 Ins Werk gesetzt haben den Neustart der „Schraube“ Karsten Koch, Philipp Hombach und Philipp Segler: Das Trio aus Minden, früher selbst begeisterte Besucher der Kult-Kneipe während der Ära Kopka, hat in Gestalt der dazu neu gegründeten Schraub-Bar GmbH die Regie rund um den Bus übernommen – der ab jetzt wieder richtig rollen soll, so die offizielle Ankündigung des Trios.

 Koch und die beiden Philipps Hombach und Segler setzen bei ihrem Schraub-Bar-Reboot vor allem auf Tradition: Allzu viel verändert wurde nämlich nicht, im Gegenteil: Die Fans der „alten Schraube“ finden auch nach der Neueröffnung das vor, was den Szene-Treff hinter dem Bahnhof so einmalig machte: das urige, verwinkelte Kneipen-Interieur mit dem Bus als Theke und der Bühne, dazu der Außenbereich mit dem Blick auf die ehemaligen Kronen-Werke auf der einen und der Bückeburger Niederung auf der anderen Seite. Nicht zu vergessen die eine oder andere museale Hinterlassenschaft längst vergangener Industrietätigkeit an dieser Stelle sowie den Werkstattaktivitäten in den Nachbargebäuden.

 Auch die Getränkekarte trägt noch das altgewohnte und beliebte Logo mit dem Bus und bietet für jeden Geschmack Fass- und Flaschenbiere, verschiedene Spirituosen, Mixgetränke und Alkoholfreies, dazu den einen oder anderen Snack aus der Küche. Und natürlich den klassischen Pott Kaffee zu zwei Euro.

 Beim Programm setzen Koch, Hombach und Segler ebenfalls auf Bewährtes: Freitags und sonnabends ist zukünftig in der Schraub-Bar entweder Party mit Musik vom Plattenteller oder Livemusik angesagt. Und dabei soll es durchaus etwas mehr Abwechslung geben als in der letzten Phase unter Kopka. Damals waren schon einige recht kritische Töne zu hören oder auch im Netzwerk Facebook zu lesen gewesen, dass auf der Bühne der „Schraube“ doch immer wieder nur die gleichen Gesichter anzutreffen seien.

 Auch die regelmäßigen Karaoke-Partys werden wiederbelebt, das erste Mal am Freitag, 15. April, ab 20 Uhr. Die Woche drauf am 22. April geben die Nice Guys im Rahmen ihrer „Immer dran bleiben“-Jubiläumstour ein Gastspiel, und mit Jimmy Cornett & The Deadmen aus Hamburg kann am 30. April in den Mai hineingefeiert werden.

 Die Eröffnung wurde bereits von der Band Teaser mit handfestem Rock der Gattung hard & heavy beschallt: Das Quartett aus Minden begleitete den Neustart der Schraub-Bar musikalisch sowohl mit eigenen Songs ihres aktuellen Albums „NOX“ als auch Hardrock-Klassikern von UFO bis Grand Funk Railroad und von Led Zeppelin bis zu Deep Purple.

 „Endlich wieder ein Grund, nach Bückeburg zu fahren“, befand Besucher Thorsten aus Hannover, der sich mit einer bunt zusammengewürfelten Gruppe zur Party eingefunden hatte. Um gleich ergänzend hinzuzufügen: „Und wenn man ehrlich ist: Auch der einzige Grund.“ Und was ist das Schöne und Einzigartige an der Schraub-Bar? Da musste die Gruppe nicht lange überlegen: „Rock’n’Roll!“  jp

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