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Schriftführer gesucht

„Also bleibt es an mir hängen" Schriftführer gesucht

Grund zur Klage hat Heinz Werner Hinze, der Vorsitzende der Ortsgemeinschaft Bückeburg des Schaumburg-Lippischen Heimatvereins, eigentlich nicht – wenn er nicht ein Personalproblem hätte: Er findet keinen Schriftführer.

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„Wir haben ja keine Alternative!“

Heinz Werner Hinze sucht nach einem Interessenten für das schon länger vakante Schriftführeramt.

Quelle: wk

Bückeburg. Mit mehr als 350 Mitgliedern bewegt sich die Ortsgemeinschaft auf dem Niveau des Vorjahres, wobei die rund 15 in den vergangenen Monaten verzeichneten Abgänge durch Neueintritte nahezu kompensiert werden konnten. Auch die Beteiligung bei den Vereinsveranstaltungen lässt nichts zu wünschen übrig. So hatte die Ortsgemeinschaft im Jahr 2016 unter anderem zu neun halb- oder ganztägigen Ausflügen, einer viertägigen Fahrt, einem Sommerfest, einem Grünkohlessen und mehreren Vorträgen eingeladen, an denen unterm Strich insgesamt 998 Personen teilnahmen: „Das waren 59 mehr als im Vorjahr“, betonte Hinze bei der Jahresversammlung.

 An sich also alles im Lot, wären da nicht die bislang erfolglose Bemühungen des Chefs, den vakanten Vorstandsposten eines Schriftführers zu besetzen. Seit mehr als einem Jahr suche er nun schon nach einem Interessenten für dieses Ehrenamt, berichtete er bei dem im Restaurant „Altes Forsthaus“ abgehaltenen Jahrestreffen. Denn er selbst könne neben seiner Funktion als Vorsitzender nicht auf Dauer zusätzlich die Aufgaben eines Schriftführers übernehmen. Beides zusammen sei „mit ein paar Stunden im Monat nicht gemacht“.

 Daher appellierte Hinze an die Versammlung, dass sich bitte jemand melden möge, der den Schriftführerposten bekleidet. „Derjenige muss nicht alles allein machen und auch nicht bei jeder Veranstaltung dabei sein“, versicherte der 73-Jährige. Computergrundkenntnisse seien jedoch erforderlich, um etwa Protokolle, Veranstaltungsberichte und E-Mails schreiben zu können. Die Resonanz auf seinen jetzigen Aufruf war indes gleich null. Das verleitete Hinze zu der Feststellung „Also bleibt es doch weiterhin an mir hängen“, woraufhin eine Dame aus dem Kreis der mehr als 50 Versammlungsteilnehmer zur allgemeinen Entschuldigung erklärte, dass „in unserem Alter“ halt die geforderten Computerkenntnisse das Problem seien.

 In Anbetracht dessen, dass Hinze anschließend ankündigte, den Vorsitz nach Erreichen seines 75. Lebensjahres nicht weiter ausüben zu wollen, dürfte die überalterte Ortsgemeinschaft in nicht mehr allzu ferner Zukunft ein noch größeres Problem zu lösen haben.

 Doch bis dahin ist ja noch etwas Zeit – und stehen übrigens auch noch einige Vereinsveranstaltungen an. Für dieses Jahr geplant sind beispielsweise ein Grünkohlessen (1. Februar), die Jahresversammlung des Schaumburg-Lippischen Heimatvereins (11. März) sowie Ausflüge nach Bad Pyrmont (im Mai) und nach Verden (im Juni, mit Besuch einer Straußenfarm). Außerdem ist daran gedacht, in Kooperation mit dem Kulturverein Bückeburg wieder eine viertägige Fahrt zu unternehmen.wk

  wk

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