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Schütte-Chor läutet Adventszeit ein

Stimmungsvolles Konzert Schütte-Chor läutet Adventszeit ein

Mit einem stimmungsvollen Konzert hat der Schütte-Chor die Adventszeit eingeläutet. In der voll besetzten Jetenburger Kirche zeigte sich das Ensemble von seiner besten Seite.

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 Der Schütte-Chor zeigt sich bei seinem Auftritt in der Jetenburger Kirche in Top-Form.

Quelle: mig

Bückeburg. Ein erster Advent ohne den Schütte-Chor? Das mag man sich in Bückeburg kaum vorstellen. Schon seit Langem ist der Auftritt in der Jetenburger Kirche eine lieb gewordene Tradition – mit Grund, wie sich auch diesmal wieder zeigte. Denn statt des üblichen Weihnachtslieder-Einerleis hat der Schütte-Chor wieder einmal ein in sich stimmiges Programm zu bieten. Weltliches trifft hier auf Geistliches, Neues auf Altes. Es hat einen Grund, warum schon weit vor 17 Uhr kaum noch ein Platz frei ist.

 Zurück zum Programm: Den Anfang macht diesmal das zurückgenommene „Lobe den Herrn, meine Seele“ – ein harmonischer Einstand. Es folgen „Tebje pajom“ und „All mein Gedanken“, bei dem der Chor einmal mehr zeigt, wie gut ihm das Folkloristische liegt.

 Zum weithin bekannten „Ännchen von Tharau“ hat Chorleiter Jürgen Schütte die eher unbekannte Entstehungsgeschichte mitgebracht. Wer weiß schon, dass das Liebeslied auf das Ännchen von einem Adligen verfasst wurde, der aber unerhört blieb (Ännchen heiratete lieber einen Geistlichen – und nach dessen Tod seinen Nachfolger). Eigentlich eine traurige Begebenheit – immerhin: Die Musik hat diese Liebe unsterblich gemacht.

 Wunderschön auch: „Come again“ von John Dowland, ein echter Ohrwurm, den der Chor leicht verzögert und damit schön transparent singt. Richtig mitwippen möchte man bei „Live a humble“, einem Gospel von Jesler Hairston, der in die Beine geht. Trotz des schaurigen Themas (die Apokalypse, Schwert und Feuer) wird dabei eine fröhliche Melodie aufgespannt, die vor allem vom tiefen Bass getragen wird. Toll! Nach „This little light of mine“ (und einem ausdrucksstarkem Sopran) folgen Advents- und Weihnachtslieder aus aller Welt. Von „Jul, jul, stralande jul“ über „El naciemiento“ bis hin zu „Ring, Christmas bells“.

 Insgesamt ein wirklich großartiges Konzert, bei dem sich der Chor wieder einmal in glänzender Form präsentiert hat. Der Schütte-Chor zeigt sich wie ein gutes Instrument – bis in die Nuancen gestimmt. Volle, satte Männerstimmen bilden das Fundament für den glockenhellen Sopran und den Alt. Ein großartiges Ensemble, das über viele Jahre hindurch zusammengewachsen ist. mig

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