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Schützen rupfen den Adler

Gute Beteiligung beim Vogelschießen Schützen rupfen den Adler

Bei richtig guter Beteiligung hat jetzt das Vogelschießen des Schützenvereins Bückeburg stattgefunden: Die insgesamt 26 Teilnehmer ließen dem Adler keine Chance.

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 Vogelkönig wird Atay Lücke (Mitte), die neuen Vogelprinzen heißen Wolfgang Vogt (links) und Martin Wehrmann.

Quelle: mig

BÜCKEBURG. In mühevoller Kleinarbeit baut Rolf Netzer jedes Jahr den Adler zusammen. Und dann schießen die Teilnehmer des Vogelschießens das kleine Kunstwerk in sämtliche Einzelteile. Kein schöner Anblick eigentlich. Auf der anderen Seite baut Netzer ja nicht für die Ewigkeit. Tatsächlich soll sich sein Vogel ja möglichst gut in Flügel, Brust, Beine und anderes zerlegen lassen. Und so wird für die Aufhängung des Herzens ein Bindfaden statt eines Schnürsenkels verwendet. Denn ein geflochtener Senkel ist viel schwieriger zu durchtrennen als ein gedrehter Faden, war von offizieller Seite zu erfahren.

 Vor 24 Jahren ist der Wettbewerb ins Leben gerufen worden, Netzer selbst gewann 1997 und 2000. Außer dem ersten Vogelkönig Achim Mühle finden sich in den Annalen viele weitere prominente Namen wie Hubert Baluschek (1993), Hans-Joachim Thiemann (1995, 1998 und 2005), Ursula Weiß (1999 und 2008) und Iris Doerfert (2001).

 Im Gegensatz zu den teilweise langwierigen Wettkämpfen der Vergangenheit fiel der Vogel diesmal relativ schnell. Das lag auch an der Treffsicherheit des neuen Vogelkönigs Atay Lücke und der Vogelprinzen Wolfgang Vogt und Martin Wehrmann. Ihre Schüsse ließen dem letztlich arg gerupften Adler keine Chance.  mig

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