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Schulentwicklungskonzept bereitet Schwierigkeiten

„Ein Armutszeugnis“ Schulentwicklungskonzept bereitet Schwierigkeiten

Die Verwaltung der Ex-Residenz sieht sich nicht in der Lage, die Arbeit für die Erstellung eines Schulentwicklungskonzeptes qualitativ leisten zu können, da es an Zeit und Qualifikation fehlt. Angesichts dieser Stellungnahme des Fachgebietsleiters Christian Schütte ist es in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses zu heftigen Kontroversen gekommen.

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Bückeburg (rc).  Der CDU-Fraktionsvorsitzende Axel Wohlgemuth, dessen Fraktion vor über einem Jahr einen entsprechenden Antrag gestellt hatte: „Das ist ein Armutszeugnis, wenn man nach einem Jahr heraus bekommt, dass die Verwaltung nicht einsteigen kann.“ Dabei habe sich der Bürgermeister vor einem Jahr in der Diskussion um die Beschulung der Cammeruner Kinder selbst hingestellt und auf die Notwendigkeit eines Schulentwicklungskonzepts hingewiesen: „Bis heute ist nichts passiert, weder quantitativ noch qualitativ.“ Dabei sei die Stadt gefordert, eine gute Beschulung ihrer Grundschüler sicherzustellen, gerade im Hinblick auf die Ganztagsbetreuung und der Vernetzung mit außerschulischen Angeboten sowie der Teilhabe an Bildung und Bildungsangeboten: „Dafür müssen wir Mittel einsetzen und bereitstellen können. Wir müssen für die Rahmenbedingungen sorgen.“

 Auch Ratsherr Wolfhard Müller (SPD) stieß in das gleiche Horn. Es müsse zumindest ein Grobkonzept her, damit die Stadt überhaupt wisse, was sie mit ihrem Geld im Schulbereich erreichen will: „Wenn wir nichts haben, können wir auch nichts beschließen.“ Eva-Ute Tessendorf-Schierhorn (Bündnis90/Die Grünen) wies darauf hin, dass schon Zielvorgaben gemacht werden müssten, so wie auch beim Sportentwicklungsplan Zielvorgaben gemacht worden seien.

 Schütte wehrte sich und wies darauf hin, dass das Ziel, wohin es mit der Schulentwicklung gehen soll, „von der Politik kommen muss und nicht aus der Verwaltung“. Die Verwaltung habe vor zwei Jahren Daten für jede Schule gesammelt und diese Datei weitergepflegt. Sie könne eine Grundlage für ein Schulentwicklungskonzept sein. Aber: „Aus Eigenmitteln ist das nicht zu leisten.“

 Zu Hilfe kommen könnte der Stadt Bückeburg die Stadt Hameln, die bereits ein Schulentwicklungskonzept erarbeitet hat. Ihm liege dieses Konzept vor, so Wohlgemuth, daran könne man sich orientieren. Er kenne das Konzept nicht, so Schütte, werde es sich aber besorgen. Das Thema wird den Schulausschuss also weiter beschäftigen. Denn Wohlgemuth stellte für seine Fraktion erneut den Antrag auf die Erstellung eines solchen Konzeptes.

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