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Schusswechsel vor fürstlicher Kulisse

Kinofilmdreh Schusswechsel vor fürstlicher Kulisse

Das Bückeburger Schloss wird zur Filmkulisse: Mit einem großen Aufgebot an Technik und einem rund 50-köpfigen Mitarbeiterstab dreht die in Kassel beheimatete Produktionsfirma „JAKALE Film“ derzeit Szenen für den voraussichtlich im Herbst 2018 in den deutschen Kinos Premiere feiernden Film „EneMe“.

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Knalleffekt im Park: Die erste Kamerafrau Christine Wagner (rechts) versucht, die Schusswechsel-Szene angemessen einzufangen.

Quelle: wk

Bückeburg. Ein in der Welt des organisierten Verbrechens spielendes, actionreiches Familiendrama, in dem mehrere bekannte Schauspieler zu sehen sein werden: so etwa Thure Riefenstein, Dennis Mojen, Udo Schenk, Adam Bousdoukos und Sophia Thomalla. Regie führt Jakob Gisik, das Drehbuch hat Adnan Köse geschrieben.

 Von den insgesamt 29 Drehtagen (davon vier in Russland), die für „EneMe“ veranschlagt sind, werden sechs auf Schloss Bückeburg abgespult. Gefilmt wird dort unter anderem in privaten Gemächern der Familie zu Schaumburg-Lippe, im Festsaal und im Schlosspark.

 Unüberhörbar war dabei ein am Mittwoch kurz vor Sonnenuntergang vor den Kameras gespielter Schusswechsel, bei dem zwar nur Platzpatronen zum Einsatz kamen, die jedoch nicht weniger laut als Schüsse mit echter Munition waren. Festgehalten wurde die zuvor einige Male ohne Knalleffekt geprobte Szene mit mehreren Kameras, unter Verwendung unterschiedlicher Objektive und aus verschiedenen Perspektiven. Und zwar, um diesen Schusswechsel im fertigen Film möglichst spannend rüberkommen zu lassen. Für die Schauspieler vor Ort – in diesem Fall Thure Riefenstein und Dennis Mojen – bedeutete dies, dass die beiden Darsteller diese wichtige Szene zigmal komplett spielen mussten, damit entsprechend abwechslungsreiches Filmmaterial zusammenkam.

 

Dass sich während der sich stundenlangen Dreharbeiten an nur dieser einen, unter freiem Himmel spielenden Schusswechsel-Szene die Lichtverhältnisse stark änderten, indem es von „blauer Himmel und Sonnenschein“ in die abendliche Dämmerung überging, war kein Problem: Die mit den unterschiedlichen Tageszeiten einhergehenden Veränderungen der Farbtemperatur des Lichtes und der Kontraste könne man später ohne Schwierigkeiten am Computer mittels digitaler Bildbearbeitung ausgleichen, erklärte Stina Bebenroth, die für die Pressearbeit der Produktionsfirma zuständig ist.

 Zu der in dem Kinofilm erzählten fiktiven Geschichte war in einer Pressemitteilung dies zu erfahren: „Der Patriarch Leonard betreibt illegalen Waffenhandel unter dem Deckmantel eines angesehenen Unternehmens. Nach der Rückkehr aus dem russischen Gefängnis soll sein Sohn Chris gemeinsam mit seinem Bruder André die Geschäfte übernehmen. Doch Chris will zurück nach Russland und gemeinsam mit André ein neues Leben beginnen, frei von kriminellen Machenschaften. Er stellt sich gegen seinen mächtigen Vater und macht eine Entdeckung, die sein Leben und das seiner Familie für immer verändern wird.“ Riefenstein spielt in dem Film übrigens den „Chris“, Mojen den „André“.

 

 Wer nun selbst Lust auf eine kleine Rolle in dem Film hat, kann sich noch kurzfristig als Komparse für einen für Freitag, 27. Oktober, geplanten Drehtag bewerben. Dann nämlich soll ein großer Ball im Festsaal in den Kasten, und für eine damit zusammenhängende „elegante Empfangsszene“ werden noch entsprechende Komparsen gesucht, verriet Bebenroth. Bewerben können sich interessierte Personen bis Mittwoch, 25. Oktober, per E-Mail an casting@jakale.film. wk

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