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Schwungvoll und klanggewaltig

Blasorchester TSV Krainhagen Schwungvoll und klanggewaltig

Vor mehreren Hundert Besuchern und nahezu ausverkauftem Haus – lediglich auf der Empore sind noch einige Plätze frei gewesen – hat das Blasorchester TSV Krainhagen sein Jahreskonzert im Bückeburger Rathaussaal gegeben.

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Mit seinem Jahreskonzert begeistert das von Roman Reckling dirigierte Blasorchester TSV Krainhagen das Publikum im Bückeburger Rathaussaal.

Quelle: wk

Bückeburg. Das klanggewaltige Event war zugleich der krönende Abschluss der von dem Ensemble um Dirigent Roman Reckling in diesem Jahr gestarteten Konzert-Reihe „Schaumburg Proms“.

Unter dem Motto „Räuber und Helden“ präsentierten Reckling und seine Musiker nun einen bunten Mix an Liedern, die das gesetzte Thema im eher weit gefassten Sinne aufgriffen. So eröffnete das Blasorchester sein Programm mit dem von Robert Stolz komponierten „Uno-Marsch“, um an die Bedeutung der Vereinten Nationen (UNO) zu erinnern.

Im Gepäck hatte das Ensemble außerdem einen Zusammenschnitt aus Titelmelodien mehrerer „James Bond“-Filme (etwa „Goldfinger“ und „Octopussy“), Filmmusik aus den Hollywood-Blockbustern „Iron Man 3“ und „Backdraft“ sowie ein Medley aus Hits der US-amerikanischen Band Toto. Zum Repertoire gehörte ferner der aus dem Tanzfilm „Shall We Dance“ stammende Song „Sway“, zu dem Orchester-Mitglied Charlotte Hagen bei dem Jahreskonzert im Rathaussaal den Gesangspart beisteuerte. Einen zweiten Auftritt als Vokalistin hatte sie, als sie später das aus dem Liebesfilm „Stadt der Engel“ entliehene Stück „Angel“ sang.

Insgesamt war die dargebotene Musik genauso schwungvoll wie die Moderation von Dirigent Reckling. Bestes Beispiel hierfür war das von Henry J. Wood im Jahr 1905 zum 100. Jahrestag der Schlacht von Trafalgar geschriebene Stück „Fantasia on British Sea Songs“ (Henry J. Wood), das – so der Dirigent des TSV-Blasorchesters – alljährlich bei der „Last Night of The Proms“ in der „Royal Albert Hall“ in London zu hören sei.

Hupe darf gerne eingesetzt werden

„Wer eventuell eine Hupe in der Tasche hat, das ist kein Witz, der darf die gerne einsetzen, so wie Sie es aus dem Fernsehen bei der ‚Last Night of The Proms‘ kennen“, appellierte er an das Publikum im Rathaussaal. Sehr zur Erheiterung der Besucher, von denen sich jedoch keiner als Hupen-Besitzer zu erkennen gab.

„Das, was sie eben gehört haben, ist für mich eines der Paradebeispiele dafür, wie wir uns auch instrumental entwickelt haben“, erklärte Reckling dann nach dem Schluss-Ton des streckenweise rasanten Stückes, bei dem pointiert eingesetzte Huptöne überaus unterhaltsame Akzente setzten. Denn bei diesem Arrangement trage auch eine zur Besetzung des Orchesters gehörende Klarinettistin mit einer Bassklarinette zum abgerundeten Sound bei. Ein besonderes Musikinstrument, das zu Preisen ab mindestens 12000 Euro im Handel erhältlich sei, weshalb das Blasorchester des TSV Krainhagen bislang lediglich eine Leihgabe im Bestand habe.

An diese Information schloss Reckling einen kurzen „Werbeblock“ an, um auf den Förderverein des Blasorchesters hinzuweisen, der weitere Mitglieder suche, die das Orchester mit ihren Beiträgen oder Geldspenden unterstützen. „Damit helfen Sie uns und vor allem unseren Instrumentalisten.“

In der Halbzeit gaben übrigens das „Jugendensemble“ sowie das „Anfängerensemble Blas & Spaß“ – beide geleitet von Marion Lochner-Müller – mit jeweils zwei Titeln eine Probe ihres Könnens ab. So intonierte das Jugendensemble die Filmmusiken „Gonna fly now“ („Rocky“) und „Summernights“ („Grease“), während sich das Anfängerensemble mit den Liedern „Old McDonald“ und „When the Saints go marching in“ vorstellte.

Zum Abschluss machte das TSV-Blasochester dann – als Zugabe – mit der aus Oerlinghausen angereisten Dudelsackspieler-Truppe „Celtic Highlanders“ gemeinsame Sache, indem sie das Jahreskonzert mit den Stücken „Auld Lang Syne“ und „Highland Cathedral“ ausklingen ließen. wk

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