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Sechs-Bett-Zimmer statt Rektorat

Flüchtlinge kommen in die Herderschule Sechs-Bett-Zimmer statt Rektorat

Im Verlauf des heutigen Donnerstags werden die ersten Flüchtlinge in der Notunterkunft Herderschule eintreffen.

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Hier wird ein Teil der Flüchtlinge untergebracht.

Quelle: rc

Bückeburg (rc). Wie viele Menschen es sein werden, konnte der Erste Kreisrat Klaus Heimann auf Anfrage unserer Zeitung ebenso wenig sagen, wie wann die Flüchtlinge eintreffen werden, ob Familien mit Kindern darunter sind oder Alleinstehende oder welchen Alters oder aus welchen Krisenregionen der Welt. Heimann: „Wir hoffen, dass wir nicht gleich mit der vollen Zahl an den Start gehen müssen, damit sich die Abläufe in der Unterkunft erst einspielen können.“ Alle Flüchtlinge sind jedenfalls bereits registriert und haben somit eine Residenzpflicht.

 Insgesamt 77 Menschen sollen in einem ersten Kontingent im Mitteltrakt der Herderschule untergebracht werden. Die Zahl kann auch geringfügig darunter oder darüber liegen. Die Gesamtkapazität der nicht mehr genutzten Schule liegt bei 277 Flüchtlingen.

 Wie Heimann sagte, würden derzeit Gespräche mit der Landesaufnahmestelle laufen, dass vor Weihnachten keine weiteren Flüchtlinge zugewiesen und in der Herderschule untergebracht werden müssen. Dass im neuen Jahr weitere Flüchtlinge in der Herderschule untergebracht werden, ist klar. Denn mit dem seitens des Landes Niedersachsen aufgestockten Kontingent, das der Landkreis mittlerweile zu erfüllen hat, ist das bisher verfolgte dezentrale Unterbringungskonzept nicht mehr durchzuhalten. Bis März 2016 muss der Landkreis insgesamt 2000 Flüchtlinge unterbringen (wir berichteten).

 Der Mitteltrakt ist in den vergangenen Tagen seitens des Landkreises hergerichtet worden. Die Zimmer wurden möbliert, die sanierten Einrichtungen hergerichtet, ein Essensraum – die Pausenhalle – eingerichtet. Versorgt werden die Flüchtlinge vom DRK, das Essen in die Herderschule liefert und auch für die Sicherheit rund um die Uhr verantwortlich zeichnet. Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Schaumburg ist mit ihren Sozialarbeitern vor Ort und betreut die Flüchtlinge.

 Auch die Arbeiten in dem rechten Schultrakt sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Dort hatten Handwerker in den vergangenen Wochen Trockenwände eingezogen und diverse Umbauarbeiten durchgeführt und sanitäre Einrichtungen eingebaut. Wenn diese Arbeiten beendet sind, ist Platz für 277 Flüchtlinge.

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