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Senior kritisiert Behandlung in der Pflege

Knüppel zwischendie Beine Senior kritisiert Behandlung in der Pflege

„Mit der Pflege komme ich zurecht, aber es muss nicht sein, dass man mir Knüppel zwischen die Beine wirft“, sagt ein Bückeburger, der vehement Klage über Umstände im Zusammenhang mit der Betreuung seiner pflegebedürftigen Ehefrau führt.

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Bückeburg. So wirft der 84-Jährige einer Betreuungsperson etwa „Handeln nach Gutsherrenart, alter Sitte“ vor.

Das den pflegenden Angehörigen zustehende Pflegegeld werde erst nach mehrmaligen Aufforderungen durch einen Rechtsanwalt ausgezahlt; seiner Ehefrau zustehende Anwendungen setzte die Person nicht durch, sonder sage sie sogar ab.

„Vor kurzem wurde meine Frau zu einer Untersuchung in eine Nachbarstadt geschickt“, erzählt der Ruheständler, „und als sie nach fünf Stunden zurück in Bückeburg war, erfolgte ein totaler Zusammenbruch und die Einweisung durch einen Notarzt ins Krankenhaus Bethel.“ Kommentar der Betreuungsperson angeblich: „Ist doch nichts passiert.“ Der Zusammenbruch sei Eindrücken des Ehemanns zufolge vorhersehbar gewesen und stelle auf alle Fälle eine Schädigung dar, von der sie sich noch nicht wieder erholt habe.

Zudem werde seiner Frau die Arztwahl verweigert und vor operativen Eingriffen nicht mit ihm gesprochen. „Sie ist total hilflos und kann nicht mehr sprechen, aber weinen“, berichtet der Ruheständler. Weil er mit vielen Dingen nicht einverstanden sei, wolle die Person sie im Pflegeheim unterbringen. „Meine Frau ins Heim zu schicken, ist ja wohl das Allerhärteste“, meint er. Wenn man dann noch behaupte, das geschehe zu ihrem Wohl, sei das der reinste Hohn. Der 84-Jährige: „Es ist unmöglich, wie hier mit einem Menschen umgegangen wird, der sich nicht wehren kann.“

Die Umstände werden bald wohl die Gerichte beschäftigen. Der Mann hat Kontakt zu einem auswärtigen Fachanwalt aufgenommen, der sich um den Fall kümmern will. bus

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