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Senioren-Union erfährt Details über aktuelle Flüchtlingskonstellation

Alles im Fluss Senioren-Union erfährt Details über aktuelle Flüchtlingskonstellation

Zahlreiche im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Flüchtlingskonstellation auftauchende Unwägbarkeiten hat eine von der Bückeburger Senioren-Union arrangierte Gesprächsrunde vor Augen geführt. Die eben noch aktuellen Zahlen seien wenig später schon wieder veraltet, führte Awo-Vertreter Stephan Harmtann aus. „Im Moment ist alles im Fluss.“

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Mitglieder der Senioren-Union lassen sich während einer Gesprächsrunde über die aktuelle Flüchtlingskonstellation in Kenntnis setzen.

Quelle: bus

Bückeburg (bus). Zurzeit funktioniere vieles über Improvisation, alles müsse „ein bisschen hoppla hopp gehen“, gab Christian Schütte seitens der Stadtverwaltung zu verstehen. „Derzeit ist keine Zahl in Zement gegossen.“ Die Situation präsentiere sich „auch ein wenig chaotisch“, merkte Pastor Jan-Uwe Zapke an. „Alles hat sich ganz schnell geändert, momentan befinden wir uns in einem Werdeprozess.“ Frank Kater und Bernd Hesseling vom Technischen Hilfswerk erinnerten an die Einsätze ihrer Organisation im Zusammenhang mit der Belegung der Jägerkaserne. „Die Herrichtung als Notunterkunft haben wir in Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen innerhalb einer Nacht erledigt.“

 Schütte rief ins Gedächtnis, dass die Stadt nach wie vor auf der Suche nach Wohnraum sei. „Die Wohnungssuche stellt uns vor erhebliche Probleme.“ Zumal im Gegensatz zu den in den neunziger Jahren gepflegten Vorgehensweisen keine sozialen Brennpunkte entstehen sollten. „Wir streben nach wie vor dezentrale Unterbringungen an.“ Die entsprechenden Maßnahmen könnten von der Verwaltung indes nicht nebenher ausgeführt werden. „Dafür brauchen wir Personal.“

 Schütte und Hartmann gingen davon aus, dass Bückeburg in absehbarer Zeit knapp 300 Asylsuchende beherbergen wird. „Wir müssen landkreisweit mit drei- bis viertausend Flüchtlingen in den nächsten Monaten rechnen“, erklärte Hartmann. „Das bedeutet praktisch knapp 80 Menschen pro Woche.“ Angesichts dieser Zahlen sei klar, dass es „irgendwann, irgendwo, irgendwie größere Unterbringungseinheiten“ geben werde. „Sonst können wir diese Menschen nicht mehr unterbringen.“

 Zapke berichtete von einem nicht konfessionsgebundenen Kreis, der den Neubürgern vor allem mit Begegnungsgesprächen und Deutsch-Unterricht unter die Arme greift. „Da geht es zum Einstieg um ganz einfache Dinge – Tasse, Teller, Name, danke, bitte.“ Zudem kümmere sich der Kreis um die Mobilität der Asylsuchenden. Dabei spielten Fahrräder nach wie vor eine wichtige Rolle. „Das THW kann nicht nur Notunterkünfte herrichten, sondern auch Fahrräder wieder flott machen und Wohnungen auf Vordermann bringen“, zeigten Hesseling und Kater auf.

 „Es kommt, insbesondere mit Blick auf die Integration und die Eingliederung in den Arbeitsmarkt, eine schwierige Zeit auf uns zu“, meinte Senioren-Unionsvorsitzender Friedrich Pörtner. bus

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