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Bückeburg Stadt Sepplhosen-Seligkeit
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00:21 14.10.2015
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Bückeburg

Der Festwirt zeichnete bereits zum 18. Mal für die Ausrichtung der Dirndl- und Sepplhosen-Seligkeit verantwortlich. Wie im Vorjahr, als das angestammte Areal am „Park-Café“ im Schlossgarten im Anschluss an ständige Erweiterungen nicht mehr genügend Platz bot, fand die Zeltfestgaudi erneut im Industriegebiet Kreuzbreite gegenüber dem „Neschen-Auge“ statt. „Ein Umzug, der sich allemal gelohnt hat“, so Warmbrunn.

Und wiederum bekam das „Auge“ einiges zu sehen, was man hierzulande noch vor zwei Jahrzehnten kaum für möglich gehalten hätte. Bis auf wenige zu vernachlässigende, krachblöde Ausnahmen kamen alle Liebhaber des Ozapft-is-Vergnügens bayerisch-trachtlernd daher – weiß-rot-blau (was ja auch dem schaumburg-lippischen Landesauge schmeichelt) chargierendes Pepita, soweit das Sichtvermögen reichte; Dirndl sowieso und Krachlederne ohne Ende. Apropos Schmeicheln und krachledern: Die Tierfell-Beinkleider verstehen es von Motz-Wiesn zu Motz-Wiesn auf immer bemerkenswertere Art, auch dem weiblichen Hinterteil prägnante Ausdrücke zu verleihen.

Ein erklecklicher Anteil an der Rundumzufriedenheit kam einmal mehr den Reuscher Musikanten zu. Die am Rande des Steigerwaldes beheimateten Stimmungskanonen, die Fest und Veranstalter seit ebenfalls 18 Jahren treu verbunden sind, hatten einmal mehr alles auf dem Programmzettel, was das Partygängerherz erfreut. Da passte alles wunderbar zueinander – Die Ärzte zu Lady Gaga, Nena zu Jürgen Drews, Andrea Berg zu AC/DC und die Münchner Freiheit zu den Toten Hosen.

Dass Küche (ein Pärchen Weißwürste mit Brezel, Braunbiergulasch mit Spätzle) und Theke (König Ludwig hell und dunkel) kaum einen Wunsch offen ließen, bedarf keiner besonderen Erwähnung.

„Mittlerweile werden diese Feiern ja auch außerhalb Bayerns in jedem Hühnerstall organisiert, aber das hier ist nach wie vor das Beste, besser geht es nicht“, gab Warmbrunn zu Protokoll, als er seinen Blick über die weit mehr als 2000 Quadratmeter bedeckenden Festzeltdielen schweifen ließ. Obwohl – das hat das Herzerl in den zurückliegenden knapp zwei Dekaden schon des Öfteren gesagt und zwölf Monate darauf sein Publikum mit Novitäten überrascht. Auf die Frage, was die hiesigen Oktoberfestfreunde im nächsten Jahr erwartet, lautete die frohgemute Antwort des Gastronomen: „Das schunkelt sich schon zurecht.“ bus

Prävention ist wichtig und kann Spaß machen – das hat am Sonnabend einmal mehr der Tag der offenen Tür im Krankenhaus Bethel gezeigt. „Wir haben heute für Jung und Alt etwas dabei“, sagte Pflegedirektorin Susanne Sorban, die die Veranstaltung mit ihrem Team organisiert hatte. Ziel sei es, „den Gästen etwas mit auf den Weg“ zu geben.

14.10.2015

Das Thema „Neue Streitkultur – verliert die Justiz an Bedeutung?“ hat im Mittelpunkt eines von Peter Röthemeyer im Rahmen der Landesarchiv-Veranstaltungsreihe „1615 – Recht und Ordnung in Schaumburg“ im Landgericht gehaltenen Referats gestanden. Der Leitende Ministerialrat im niedersächsischen Justizministerium machte den größten Teil seiner Ausführungen am signifikanten Rückgang der Zivilverfahren fest.

14.10.2015

Reichlich Acryl, allerhand Aquarell und etwas Öl hat Waltraud May investiert, um 36 Bilder herzustellen, die eine gestern in der Bückeburger Begegnungsstätte eröffnete Ausstellung schmücken. Sie steht unter dem Titel „Mutig zur Farbe bekennen“ und rief im Kreis der Vernissage-Besucher ein durchweg positives Echo hervor. „Die Werke sind sehr farbenfroh, was gerade in der dunkleren Jahreszeit viele Menschen erfreuen kann“, meinte Bürgermeister Reiner Brombach.

11.10.2015
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