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Sozialprinzip gefordert: Passive sollen Aktive unterstützen

Bückeburg / BSG Sozialprinzip gefordert: Passive sollen Aktive unterstützen

Positive Bilanzen im Sport- und Wirtschaftsbereich sowie leicht kritische Töne hinsichtlich der Mitgliederentwicklung haben bei der im Gasthaus Fenkner tagenden Jahresversammlung der Behinderten-Sportgemeinschaft Bückeburg (BSG) den Bericht von Friedhelm Lahmann geprägt.

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Der Vorsitzende Friedhelm Lahmann (Mitte) verabschiedet den bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Thorwald Hey (rechts) und heißt dessen Amtsnachfolger Horst Buchholz willkommen.

Quelle: bus

Bückeburg. Bückeburg (bus). „Im Sport läuft es insgesamt betrachtet reibungslos, finanziell sind wir gut über die Runden gekommen“, stellte der Vorsitzende fest. Anbetracht der Mitgliedersituation mahnte er aber erhöhte Aktivitäten an: „Wir müssen vor allem neue Angebote für junge Menschen schaffen.“

 Im BSG-Sportbereich stellen nach wie vor die Gruppen „Wirbelsäulengymnastik“ und „Koronarsport“ die tragenden Säulen dar. Aber auch das Gerätetraining, die Fahrradgruppe, der Reha-Sport, die Walking-Abteilung, die Bossel-Mannschaften, Stepp-Aerobic, Senioren-Gymnastik, die Yoga-Gruppe, der Lauftreff, die Wassergymnastik und das Kegeln erhielten gute Noten.

 Neu im Angebot der Sportgemeinschaft sind die Unternehmungen „Sturzprophylaxe“ und „Energy Dance“, aus dem Programm genommen wurden orientalischer Tanz für Kinder und Jugendliche sowie Fußball-Tennis. In den alles in allen 26 Untergruppen sind gegenwärtig 19 Übungsleiter im Einsatz.

 Mit Blick auf den von Schatzmeister Heiner Bredemeier vorgestellten Kassenbericht meinte Lahmann: „Unsere Sparmaßnahmen und die Einführung der Zusatzbeiträge haben gegriffen.“ Bei der Entwicklung der Mitgliederzahlen machte der Vorsitzende für den bis zum 31. Dezember 2011 reichenden Berichtszeitraum unterdessen ein Minus von 59 Personen aus. Die BSG hatte zum 1. Januar 709 Mitglieder. Die gegenwärtige Konstellation – „Im zweiten Quartal 2012 überwiegen die Austritte gegenüber den Eintritten deutlich“, so Lahmann – lässt sogar ein Abrutschen unter die 700er-Marke vermuten.

 „So kann es nicht weitergehen“, betonte der Vorsitzende, der besonders aus gesundheitlichen oder Altersgründen erfolgte Kündigungen bedauerte. „Dieses Verhalten stimmt mich traurig, denn diese Mitglieder haben in ihrer aktiven Zeit bei uns alle Vorteile genossen.“ Die von ihm eingeforderte Orientierung am Sozialprinzip bedeute auch, „dass die passiven Mitglieder mit ihrem Beitrag die Aktiven unterstützen“.

 Während der turnusmäßig anstehenden Vorstandswahlen trat Horst Buchholz die Nachfolge von Thorwald Hey im Amt des stellvertretenden Vorsitzenden an. In ihren Positionen einstimmig bestätigt wurden Heiner Bredemeier als Schatzmeister, Brunhild Bröer als stellvertretende Schatzmeisterin, Dieter Bantin als Sport- und Spielwart, Helmut Scherwinski als Gerätewart und Wolfgang Witt als Schwimmwart.

 Geehrt wurden lediglich die „20-jährigen“ Jubilare. Der Vorstand hielt entsprechende Urkunden für Gerda Martens, Ilse Asch, Friedhelm Extrup, Djawanshiri, Werner Engelking, Jörg Belte, Peter Malsam, Helga Ohm, Sabine Thomas, Janet Schölzel, Waltraud Wiese, Ines Liebigke, Hildegard Bonorden und Ilse Friebe parat. Innerhalb der Kegelgruppe gab es Auszeichnungen für Ingeborg Naujoks (Rutschenkegler-Pokal), Reinhard Gothe (Handkegler-Pokal) und Andreas Schwan (Kegel-Pokal).

 Die Verdienste weiterer langjähriger Mitglieder sollen im Rahmen der offiziellen Vereinsjubiläumsfeier gewürdigt werden, die die BSG am 20. Oktober in der Gaststätte Fenkner ausrichtet. Bereits im Juni dieses Jahres nimmt die Gemeinschaft ihr 50-jähriges Bestehen zum Anlass, in der Kreissporthalle einen „Tag der offenen Tür“ auf die Beine zu stellen. Der zuständige Festausschuss hat unter dem Motto „Der Verein stellt sich vor“ bereits ein vorläufiges Programm erarbeitet. Der Vorstand bittet um das zahlreiche Erscheinen der Mitglieder. Helfen und Zuschauen seien erwünscht, bekräftigte Lahmann. „Ausreden gibt es nicht.“

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