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Sparkassen-Kicker verteidigen Titel

Bückeburg Sparkassen-Kicker verteidigen Titel

In einem temporeichen Finalspiel, in dem auch an Körpereinsatz nicht gespart wurde, haben die Kicker der Sparkasse Schaumburg nach 2011 auch die diesjährige Auflage der Bückeburger „Stadtmeisterschaft im Hallenfußball der Betriebssportgemeinschaften“ für sich entschieden. Mit 2:1 verwiesen die Titelverteidiger das Team der Heeresflieger auf den zweiten Rang.

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Quelle: wk

Bückeburg (wk).  Die Überlegenheit der Finanzprofis zeigte sich bereits bei den ersten Spielzügen während der insgesamt nur zehn Minuten dauernden Auseinandersetzung. So machte das Sparkassen-Team nicht nur ordentlich Druck, sondern konnte schon nach wenigen Minuten den ersten Treffer platzieren. Es war Lars Dreier, der gleich bei dem ersten Ballkontakt nach seiner Einwechslung das runde Leder mit einem kraftvollen Schuss im gegnerischen Tor versenkte. Kurz darauf sorgte Daniel Drewes für den Anschlusstreffer zum komfortablen 2:0.

 In letzter Sekunde konnten die Heeresflieger dann noch den Ehrentreffer (Maik Friedrich) in den Kasten der Sparkassen-Kicker bugsieren. Das Tor und der Abpfiff folgten dabei so knapp aufeinander, dass der Unparteiische der Turnierleitung noch einmal ausdrücklich bestätigte, dass das Tor zum 1:2 zu werten ist. Im Endergebnis nützte dies den Heeresfliegern aber auch nichts mehr.

 Kurioserweise trugen die „Sparkassler“ bei dem Finalspiel übrigens keine roten Sparkassen-Trikots, sondern hatten stattdessen die blauen Hemden der kurz zuvor auf dem 3. Platz gelandeten Mannschaft der Bernd-Blindow-Schulen übergezogen. Der Grund dafür war, dass die Heeresflieger-Kicker ebenfalls mit roten Trikots eingelaufen waren. Auf dem 4. Platz rangierte übrigens die Volksbank in Schaumburg.

 Bei der anschließenden Abschlussfeier in dem in der Bahnhofstraße gelegenen Gebäude der Sparkasse Schaumburg dankte Marktbereichsleiter Markus Metschke für die rege Beteiligung an der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. Erfreut zeigte er sich darüber, dass in diesem Jahr auch einige Frauen bei dem von Männern dominierten Turnier teilgenommen hatten.

 Den Fair-Play-Pokal für besonders sportliches Verhalten überreichte er im Namen der Turnierleitung an die Mannschaft der Neschen AG. Diese hatte, so Metschke, am ersten Tag des insgesamt zwei Spielabende dauernden Wettkampfs mitunter nur mit drei statt fünf Spielern (vier Feldspieler plus ein Torwart) auf dem Platz gestanden, aber „den Kopf nicht hängen lassen“. Von den übrigen Betriebssportgemeinschaften gab es dafür anerkennenden Applaus, zumal das Neschen-Team trotz dieser erschwerenden Umstände nicht auf den letzten Platz abonniert war, sondern immerhin vor dem Schlusslicht Krankenhaus Bethel auf Platz elf gelandet war.

 Die Heeresflieger können sich mit ihren Ballkünsten noch so sehr ins Zeug legen, gegen die Fußballer der Sparkasse Schaumburg (blaue Trikots) haben sie letztlich keine Chance. Foto: wk

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