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Spectaculum mit bestem Auftakt aller Zeiten

Bückeburg / MPS Spectaculum mit bestem Auftakt aller Zeiten

Allen Querelen im Vorfeld zum Trotz: Das „Mittelalter Phantasie Spectaculum“ (MPS) hat mit dem besten Sonnabend aller Zeiten seinen Auftakt genommen. Der Zustrom an Fans beim weltweit größten reisenden Mittelalter-Kultur-Festival war noch vor der Eröffnung so gewaltig, dass erstmals der gesamte Großparkplatz am Hasengarten kampierenden Festivalgästen vorbehalten blieb und bereits am Vorabend überfüllt war. „Einen so guten Auftakt-Sonnabend hatten wir in 16 Jahren Bückeburg noch nie“, kommentierte MPS-Veranstalter Gisbert Hiller.

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Fantastischer Blickfang: das Stelzentheater Feuervogel. © jp

Bückeburg (jp). „Wir sind wieder da!“ verkündete auch „Bruder Rectus“ alias Horis Nabil El Hammamy am Abend unter dem Jubel der Fans von der Feuerspektakel-Bühne. „Und wir versprechen Euch, das Spectaculum wird es auch in zehn Jahren noch hier in Bückeburg geben.“

Das Wetter hatte mit Sonne, Trockenheit und nicht zu heißen Temperaturen seinen Anteil am Erfolg. Nicht gespart wurde aber auch am Aufgebot an Künstlern, Musik und Attraktionen. Das 2011er Programm des Spectaculums stellt sich als Neuauflage des fraglos spektakulären Jubiläumsprogramms anlässlich des 15-jährigen Bestehens im vergangenen Jahr dar. So gibt es anno 2011 nicht nur ein Wiedersehen mit den niederländischen Folk-Rockern Rapalje sowie den „Bon Jovi der Mittelalterszene“ Saltatio Mortis, auch das Artistenduo Lisa Rinne und Andreas Bartl vom „Circus Unartiq“ darf wieder seine Kunststücke in luftiger Höhe – diesmal mit dem Mausoleum als Hintergrund – vollführen.

Nicht fehlen dürfen Spectaculums-Urgesteine wie das Fakir-Duo Rafftan, das Stelzentheater Feuervogel oder die Fechtkampfgruppe Fictum. Das musikalische Glanzlicht setzte wie im letzten Jahr die Band Faun, Erfinder des Pagan-Folks.
Verändert wurde die Anordnung der Bühnen, und das, wie Hiller betont, aufgrund der Erfahrungen aus dem Vorjahr. So kehrte eine der beiden Musikbühnen von der Großfläche Richtung Wesergebirge zurück auf die Mausoleumswiese, da sich die zwei Bühnen im letzten Jahr dort trotz gegensätzlicher Ausrichtung akustisch in die Quere kamen. Idyllisch unter Bäumen gelegen findet sich neuerdings direkt am Eingang vom Schlosspark eine dritte, kleine Musikbühne.

Auch sonst scheut sich Hiller nicht, beim MPS alte Zöpfe abzuschneiden, wenn sie nicht mehr zeitgemäß erscheinen. So fehlt im Sonnabendprogramm erstmals seit Bestehen des Spectaculums das große Traumspektakel. Was vor einigen Jahren noch undenkbar erschien: Das abendliche Kleinkunst-Varieté aller beteiligten Gaukler und Artisten hat im neuen, ganz auf Festival getrimmten Konzept keinen Platz mehr. „Die Leute wollten es einfach nicht mehr, da sie die Darbietungen bereits tagsüber auf dem Gelände gesehen haben, also haben wir reagiert“, so Hiller.

Stattdessen wird das Publikum bei hereinbrechender Dunkelheiten parallel mit den Nachtkonzerten der Bands Rapalje und Saltatio Mortis sowie dem fackelilluminierten Ritterturnier zu Pferde und dem großen Pestumzug in Atem gehalten, bevor auf der Feuerzauberbühne die Künstler des Stelzentheaters Feuervogel, des Fakir-Duo Rafftan und des Duos Spiral Fire zum großen, spektakulären, flammen- und Funken sprühenden Finale schreiten.

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