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Spectaculum steht nichts im Weg

Start am Wochenende Spectaculum steht nichts im Weg

Durchatmen bei den Mittelalterfans aus ganz Norddeutschland: Das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum (MPS) wird an seinem zweitgrößten Spielort – Bückeburg – an beiden Wochenenden wie geplant stattfinden. Am 8. und 9. Juli sowie danach am 15. und 16. Juli werden die Ritter zum 22. Mal Einzug auf der Mausoleumswiese halten.

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Saltatio Mortis gehören seit Jahren zu den absoluten Publikumsmagneten beim Mittelalterlich Phantasie Spectaculum in Bückeburg.  Foto: JP 

Quelle: jp

Bückeburg. Schon beim Ortstermin auf der Mausoleumswiese am 14. Juni hatten die Ordnungsämter von Stadt und Landkreis sowie die Fürstliche Hofkammer als Vermieterin des Geländes mit Veranstalter Gisbert Hiller ihren gemeinsamen Willen bekundet, die insgesamt viertägige Großveranstaltung unter Einhaltung und Kontrolle der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte für Musikdarbietungen auf jeden Fall stattfinden zu lassen.

1000 Personen beteiligt

„Alles wird wie geplant und wie gewohnt ablaufen“, meldete sich Veranstalter Hiller jetzt noch einmal im Netzwerk Facebook zu Wort. Mit dem insgesamt rund tausend Personen zählenden Tross bringt das weltgrößte reisende Mittelalter-Kultur-Festival einmal mehr eine Vielzahl von Mittelalter-Rock- und Folk-Bands, Gauklern, Artisten, Markthändlern und Feuerkünstlern mit. Dabei bietet in diesem Jahr vor allem das erste der beiden Veranstaltungswochenenden eine wirklich ungewöhnliche Anhäufung von Publikumsmagneten: Am ersten Sonnabend werden mit den Mittelalter-Rockern Saltatio Mortis, der Pagan-Folk-Band Faun und den Folk-Rockern Versengold gleich drei Headliner das Bühnengeschehen beherrschen. Dazu gesellen sich unter anderem die Piraten-Bands Mr. Hurley & Die Pulveraffen und Knasterbart.
Für Pagan-Folk-Fans führt inzwischen kein Weg mehr an den Hildesheimern Waldkauz vorbei, die gerade ihr zweites Album „Mythos“ vorstellten. Unverzichtbarer Bestandteil eines jeden MPS in Bückeburg sind inzwischen die Schotten Saor Patrol mit ihrem charismatischen Frontmann Charlie Allan am Dudelsack, den Filmfans auch als schneidigen Krieger aus Hollywood-Filmen wie „Gladiator“, „King Arthur“ oder „Robin Hood“ kennen. Spielmannsmusik mit Witz und Heimvorteil bieten Duivelspack aus Detmold. Absolute Stimmungsgaranten sind die mittelalterlichen Spielleute Comes Vagantes aus Hoya, die es bereits drei Mal zu einem Auftritt auf dem weltgrößten Metal-Festival in Wacken brachten.

Publikumslieblinge dabei

Mit artistischen Gaukeleien sind unter anderem Forzarello, Liam Bo Skol und des Königs Hofnarr, „Der Narrenkai“, zu erleben. Spektakuläre Ritterkämpfe bieten die Stuntreiter der Gruppe „Filmpferde“, die unter anderem auch in der neuen „Winnetou“-Verfilmung zu erleben waren, sowie die Fechtkampfgruppe Fictum. Nicht fehlen dürfen selbstverständlich Publikumslieblinge wie der Falkner Achim Häfner, die Feuerkünstler Danse Infernale und Spiral Fire sowie der sensenschwingende „Tod“ und der Mönch „Bruder Rectus“ als Conférenciers. Auf das ungemein beliebte Stelzentheater Feuervogel können sich die Besucher am zweiten Veranstaltungswochenende freuen, ebenso dann auf die Erlanger Folk-Barden Fiddler’s Green, die Publikumslieblinge Rapalje aus den Niederlanden, Cultux Ferox, The Dolmen, Nachtgeschrei und Waldkauz.
 Die beiden Sonnabende, 8. und 15. Juli, sind als Festivaltage mit großem Musik- und Showprogramm, dem Feuerspektakel und großem Pestumzug von 11 bis 24 Uhr geplant. Die beiden Sonntage, 9. Juli und 16. Juli, finden als Familientage von 11 bis 19.30 Uhr mit reduzierten Eintrittspreisen und besonders viel Programm für Kinder und Familien statt. jp

„Lärmstreit“

Auf einen bislang noch überhaupt nicht zur Sprache gekommenen Aspekt des inzwischen glücklicherweise offenbar abgeflauten „Lärmstreits“ hat die Bückeburger Grünen-Vorsitzende Cornelia Laasch hingewiesen. Von einer Großveranstaltung wie dem Mittelalterlich Phantasie Spectaculum (MPS) seien mehrere hundert Menschen mit ihren Familien wirtschaftlich direkt abhängig, so die Ratspolitikerin. Das betreffe nicht nur die Künstler, Musiker und Gaukler, sondern auch alle Marktfahrer, Händler, Gastronomen sowie das gesamte Team des Veranstalters. Ein kurzfristiges gerichtliches Verbot des MPS in Bückeburg hätte diese Menschen mit ihren Familien enorm hart getroffen und den Verlust von bis zu einem Monatsverdienst bedeutet.

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