Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
„Spendensammlerin“ schlägt zu

Rentnerin wird Opfer einer Trickdiebin „Spendensammlerin“ schlägt zu

Erneut ist eine 79-jährige Rentnerin Opfer einer Trickdiebin geworden. Sie wurde von einer vermeintlichen Spendensammlerin in der Bückeburger Fußgängerzone angesprochen. Anschließend fehlten 700 Euro aus der Geldbörse der Frau, was die Rentnerin aber erst am Abend merkte.

Voriger Artikel
Schwarze Komödie begeistert
Nächster Artikel
Größer als die Marktkirche in Hannover
Quelle: dpa

Bückeburg.  Nach Angaben der Polizei war die 79-Jährige am Dienstnachmittag gegen 14 Uhr in der Fußgängerzone angesprochen worden. Eine Frau, offensichtlich ausländischer Herkunft, sprach das spätere Opfer an und gab sich als Spendensammlerin für Taubstumme aus. Sie bat um eine Spende. Die Seniorin zeigte Verständnis für die Sammlung und spendete fünf Euro, wobei es zu einer Geldwechselaktion mit der Spendensammlerin kam. Erst am Abend merkte die Rentnerin, dass ihr die Trickdiebin 700 Euro aus dem Portemonnaie „gefingert“ hatte, und zeigte den Diebstahl bei der Polizei an.

 Matthias Auer, der Pressesprecher der Polizei Bückeburg, weist nochmals mit Verhaltenstipps auf die geschickte Vorgehensweise der Trickdiebe hin und gibt Sicherheitstipps:

 Sie sollten in jedem Fall die Polizei benachrichtigen, wenn sie selbst von Spendensammlern oder Geldwechslern angesprochen worden sind oder beobachten, dass andere, insbesondere ältere Mitbürger, von möglichen Straftätern mit Klemmbrettern oder Listen belästigt werden.

 Vorsicht beim Spenden! Kaum ist die Geldbörse offen, fingern Trickdiebe geschickt die Scheine aus der Geldbörse.

 Sie selbst sollten selbstverständlich auf gehörigen Abstand des Spendensammlers zu Ihrer Geldbörse achten. Oft beugt sich der Dieb weit vor, um sich zu bedanken. Dabei stiehlt er geschickt die Scheine aus der Geldbörse.

 Tipps gegen Trickdiebstahl beim Geldwechseln:

 Zeigen Sie Mut „zur Unhöflichkeit“. Verprellen Sie lieber Fremde, bevor Sie bestohlen werden.

 Werden Sie misstrauisch, wenn Sie im Handyzeitalter auf Kleingeld für ein Münztelefon angesprochen werden.

 Lassen Sie Fremde nicht in Ihre Geldbörse schauen.

 Lassen Sie sich nicht beim Wechseln helfen.

 Geben Sie das Wechselgeld erst dann heraus, wenn Sie zuvor den zu wechselnden Betrag erhalten haben.

 Seien Sie misstrauisch, wenn immer wieder neue Wechselwünsche geäußert werden.

 Verweisen Sie Personen, die Sie aufdringlich um Kleingeldwechsel bitten, auf andere Möglichkeiten des Geldwechselns, wie zum Beispiel in einem nahe gelegenen Geschäft oder einem Kreditinstitut.

 Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie brauchen.

 Verstauen Sie nach dem Abheben bei der Bank oder am Geldautomat das Geld sicher, am besten direkt am Körper.

 Keinesfalls sollten Sie größere Beträge in Ihrer Geldbörse mit sich führen.

 Achten Sie auf Fahrzeuge, die nach einem „Geldwechselgeschäft“ wegfahren, und merken sich das Kennzeichen. rc

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg