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Spielend durch die ganze Welt

Kinder erkunden Herkunftsländer ihrer Mitschüler Spielend durch die ganze Welt

Es hatte etwas von Olympischen Spielen, das „Schulfest der Nationen“ der Grundschule Am Harrl. Hier wie da sind unterschiedliche Nationen am Start, und hier wie da ist die Teilnahme das Wichtigste, nicht der Sieg.

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Zhou Ni zeigt, wie man Tee in China einschenkt.

Quelle: mig

Bückeburg (mig). Für die rund 300 Schüler bedeutete das: An jeder Station gab es einen Stempel, der auf eine Laufkarte eingetragen wurde. Jeder Teilnehmer musste einen Parcours bewältigen, der sozusagen einmal „um die ganze Welt“ führte. Dabei lernten die Kinder ganz nebenbei auch die einzelnen Nationen kennen, aus denen sich die Schülerschaft rekrutiert. Aus dem Irak beispielsweise oder aus Russland, Italien oder der Türkei. Wer mehr wissen wollte, konnte nähere Angaben auf den Tafeln finden, die im Unterricht vorbereitet worden waren.

Das Ziel formulierte eine Lehrerin so: „Wir wollen uns alle besser kennenlernen.“ Das sei wichtig an einer Schule, an der so viele unterschiedliche Nationalitäten vertreten seien.

Die Kinder hatten jedenfalls riesigen Spaß an der kleinen Olympiade. Für jedes Land gab es ein eigenes Spiel, für die USA beispielsweise das beliebte Cornhole-Werfen, wobei ein mit Bohnen gefüllter Beutel ein bestimmtes Loch treffen muss. „Das ist gar nicht so einfach“, meinte der kleine Jan, dessen Sack gerade von der leicht schrägen Plattform abgerutscht war. Als echter Cornhole-Meister entpuppte sich Leonie. Ihr Beutel traf gleich mehrmals ins „Hole“ (engl.: Loch). Ob sie eine bestimmte Technik hat? Leonie schüttelt den Kopf. „Ich werfe einfach“ lautete ihre Antwort. Ein echter Meister verrät seine Tricks eben nicht.

An der Station „China“ zeigt Zhou Ni den Kindern dann, wie sie richtig Tee einschenken. „Das ist Oolong-Tee aus meiner Heimat Sichuan“, erzählt sie. Leyla Kappel schmeckt das Getränk sehr gut: „Das ist besser als Limonade“, findet sie. Den Schlusspunkt nach zahlreichen Spielestationen setzen dann Russland, wo Matroschka-Puppen auf die Kinder warten, und Vietnam, wo sie als Träger schnellstmöglich eine Last tragen müssen. Kurzum: Lernen kann auch Spaß machen. Was die Kinder in dieser Woche über die Heimat ihrer Mitschüler erfahren haben, dürfte die Schulgemeinschaft noch stärker gemacht haben. 

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