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Kopfsache Dart

Sport mit den Stahlpfeilen Kopfsache Dart

Erst die Darts-WM im Londoner Alexandra Palace – dann die Promi-Darts-WM im Fernsehen auf ProSieben am Sonnabend. Dieser Sport scheint nicht nur bei den Spielern und echten Fans für eine absolut verrückte Stimmung und Begeisterung, zu sorgen. Auch Jannick Klante hat das überzeugt.

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Eine gute Standposition ist wichtig: Für Jannick Klante ist die kein Problem.

Quelle: tla

Bückeburg. Er ist vor allem beeindruckt von Rekordweltmeister Phil Taylor. Der Elfjährige aus Bückeburg kennt zudem alle Fachbegriffe. „Im Finale war ich für Gary Anderson“, sagte Jannick. Am Freitag absolvierte er erstmalig ein Probetraining beim Dart-Club (DC) Bückeburg.

 Spartenleiter Holger Nething kennt immer einige Tricks, wie der Wurf mit dem Pfeil verbessert werden kann. Kleines Beispiel gefällig? „Einfach einen Kunststoffbehälter nehmen und hoch halten.“ Die Teilnehmer müssen mit Dübeln den Behälter treffen. „Dadurch werden die Bewegungsabläufe besser gelernt“, berichtete Nething.

 Dart sei Faszination, Denksport – also vor allem „Kopfsache“ – und der sportliche Ehrgeiz, sich mit anderen zu messen, sagt Nething, der seit 2007 im Verein ist.

 Teamgeist sei sehr wichtig, so Nething, auch wenn Dartspieler oftmals als Einzelkämpfer bezeichnet würden. Eine gute Zielgenauigkeit lasse sich trainieren. „Stetige Wiederholung heißt dabei das Zauberwort.“ Der Wurf sollte dabei aus dem Ellenbogen kommen. Nething weiß, dass Profis ihren ganz eigenen Stil haben und schon einmal wippen, während sie aus dem Knien heraus auf das Dartboard zielen.

 Jeder Spieler hat drei Pfeile, Darts genannt. Darts bestehen dabei aus einer Spitze, dem sogenannten Barrel, dem Schaft und einem Flight. Letzteres sind schmale Flügel oder auch Blättchen, die den Wurfpfeil auf Kurs halten. Man unterscheidet zwei Arten von Darts: Steel- und Soft-Darts. Steeldarts haben eine Metallspitze und eine Länge von bis zu 30,5 Zentimetern bei einem Gewicht von bis zu 50 Gramm.

 Die Spieler haben ihre eigenen Wurfgeschosse

 Der Standard liegt allerdings bei 20 Gramm. „Die meisten Spieler werfen einen leichten Pfeil, weil dieser eine höhere Geschwindigkeit erreicht, um eine stabile und konstante Flugbahn zu haben“, weiß Nething aus eigener Erfahrung, der hauptberuflich in einem Labor im fotografischen Bereich bei einem Bückeburger Unternehmen tätig ist. Der Pfeil ist das Sportgerät. Die Teilnehmer bringen bei Wettkämpfen immer ihre eigenen Darts mit.

 Jannick Klante hat jedenfalls viel Spaß gehabt mit den „Profis“ vom DC Bückeburg. Er könnte sich gut vorstellen, häufiger einmal auf eine Runde Dart ins BSG-Vereinsheim zu kommen. Immer mittwochs ab 20.30 Uhr und freitags ab 19 Uhr wird an den Wurftechniken gefeilt. „Gegenseitiges Anspornen ist garantiert“, so Nething. Ein geselliger Abend sei den zwölf Mitgliedern aber ebenfalls wichtig. tla

 Nething trainiert eigentlich selbst gern wie die Profis – jeden Tag. Ein eigenes Dartboard hat er natürlich daheim. „Die vergangene Darts-WM haben wir im Vereinsheim geguckt. Das war dieses Jahr aber nicht möglich, weil nicht jeder immer Zeit hat – und der Raum auch anderweitig genutzt wird“, so der Spartenleiter.

 Von Tanja Langejürgen

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