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Stadt begrüßt mehr als 100 Neubürger

Bückeburg Stadt begrüßt mehr als 100 Neubürger

Liebe, Arbeit und die gute Lage – diese Gründe sind hauptverantwortlich für den Zuzug nach Bückeburg. Beim fünften Empfang für die Neubürger konnte Bürgermeister Reiner Brombach weit mehr als 100 Teilnehmer begrüßen.

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Familie Gouhari-Moghaddam (links) und Familie Reimer (rechts) leben gerne in Bückeburg.

Quelle: mig

Bückeburg. Schon ein kurzer Blick in das Foyer des Rathaussaales zeigt: Bückeburgs Attraktivität als Wohnort ist ganz offenbar ungebrochen. Am Stand mit dem Willkommensgeschenk bildet sich schnell eine lange Schlange, drangvolle Enge ist der Ausdruck, der die Situation am besten umschreibt. „Wir werden den Empfang im nächsten Jahr wohl woanders anhalten“, gab Bürgermeister Reiner Brombach zu verstehen.

Dann geht es vielleicht in den Neuen Rathaussaal. Bei aller Enge: Die Neubürger hatten ihren Spaß. Man trank einen Sekt und unterhielt sich mit dem Nebenmann – Kontakte knüpfen war angesagt. „Wir finden, dass der Empfang eine ganz tolle Idee ist, so etwas kennen wir sonst aus keiner Stadt“, sagen Jan Wientjes und Anne-Kathrin Rütter. Nach Bückeburg sind die beiden der Arbeit wegen gekommen, er als Rettungs-Assistent, sie als Auszubildende. „Der Weg zur Arbeit ist so einfach kürzer“, sagt Jan Wientjes, der ursprünglich aus Minden stammt. Zudem sei Bückeburg ein „liebenswertes Städtchen, in dem man sehr gut leben kann“.

Gut eingelebt haben sich auch Leopold, Beatrice und David Reimer, die seit gut einem Jahr in der ehemaligen Residenz leben. „Wir fühlen uns fast wie in einem Kurort hier“, sagt Leopold Reimer. „Hier zu leben, ist wie Urlaub machen.“

Eine Familie gründen: Das ist einer der Gründe, warum Menschen aus einer großen in eine kleinere Stadt ziehen. Monika Meier ist diesen Weg gegangen – für ihren Mann Gerd. In München hat sie lange Zeit gewohnt, so lange, das sie sich eigentlich nicht vorstellen konnte, woanders zu leben. Dann trat Gerd in ihr Leben, und alles änderte sich. „Ich brauchte nur einige Wochen, bis ich mich entschloss, zu ihm nach Bückeburg zu ziehen“, sagt die zierliche Bajuwarin. Bereut hat sie ihren Entschluss nicht. „In der Liebe muss man auch mal was wagen“, sagt Monika und lächelt.

Ein Wagnis war der „Umzug“ auch für Mehdi Gouhari-Moghaddam, der aus Syrien stammt, aber schon etwas länger in Deutschland wohnt. Er habe sich hier sehr gut eingelebt, sagt der Bau-Ingenieur. „Ich bin hier sehr glücklich.“ Die Deutschen, ergänzt er noch, hätten in „mit offenen Armen in Empfang genommen“.

In seiner Begrüßung hieß Bürgermeister Reiner Brombach die Teilnehmer dann „herzlich in Bückeburg willkommen“. Die Ex-Residenz sei ein kleiner, aber sehr kompakter Ort, der alles biete, „was man zum Leben braucht“. Und auch in der Freizeit gebe es hier viele Möglichkeiten. „Bis auf Hochsee-Segeln und Alpin-Ski haben wir eigentlich alles“, ließ Verwaltungschef Brombach die Teilnehmer (141 Anmeldungen) wissen. Bückeburg, so Brombach weiter, habe „viel zu bieten, die Menschen leben gerne hier“. Eine Umfrage habe gezeigt, dass viele Bürger sehr gerne in Bückeburg wohnten. mig

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