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Bückeburg Stadt Stadt bittet um Hinweise
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Stadt bittet um Hinweise
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00:17 09.02.2017
Dieser junge Baum wurde grundlos gefällt. Quelle: pr
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Bückeburg

Äste sollen nicht an landwirtschaftlichen Maschinen hängen bleiben und Schäden anrichten. Die Landwirte müssen unbeschadet zu ihren Wirtschaftsflächen gelangen können. Auch Gräben werden freigeschnitten, damit ein Wasserabfluss möglich ist und gewährleistet werden kann. Diese Eingriffe tätigt der Baubetriebshof der Stadt Bückeburg regelmäßig in der Zeit von Anfang Oktober bis Ende Februar.

In Nordholz an der Bruchstraße fiel bei der regulären Pflege ein Baumfrevel der besonderen Art auf, wie die Stadtverwaltung jetzt in einer Pressemitteilung ausführte: „Eichen an der Grabenböschung sind mutwillig am Stammfußbereich angesägt worden. Das Absterben und spontane Umbrechen ist sichtlich Ziel dieses Eingriffs gewesen, welches auch nach gewisser Zeit des Ansägens erfolgte“, heißt es in der Pressenotiz. Noch dazu sei eine Gefährdung von Personen in Kauf genommen worden, die von den umstürzenden Gehölzen verletzt werden könnten.

Kein störendes Element

Die Bäume hätten weder das Befahren des landwirtschaftlichen Weges gestört, noch das Wasser im Graben am Abfließen gehindert, so die Stadt. Aus städtischer Sicht waren die Bäume auf dem besten Weg, landschaftsprägend heranzuwachsen: „Neben dem ökologischen Schaden ist ärgerlich, dass bereits Steuer-Pflegegelder in den Bäumen stecken.“

Daher hat die Stadt Bückeburg bei der Polizei Anzeige gegen unbekannt erstattet und bittet um sachdienliche Hinweise zur Tat. Weiter wird darauf hingewiesen, dass die Tat nicht nur eine Sachbeschädigung, sondern auch eine Ordnungswidrigkeit darstellt, die mit Bußgeld bis zu 5000 Euro geahndet werden kann.

Die Anpflanzung lag im Westen des angrenzenden Grünlandes und birgt somit keine gravierenden Nachteile für die Bewirtschaftung. Daher wird der Fachbereich Umwelt im Herbst an selber Stelle eine Neuanpflanzung von Eichen und Erlen vornehmen. r

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