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Stilvolle Walzer undkrachende Rocksongs

Bückeburg / Adolfiner-Ball Stilvolle Walzer undkrachende Rocksongs

Gediegen ist es beim – offiziell vom Kulturverein Bückeburg ausgerichteten – „Adolfiner-Ball“ im Rathaussaal zugegangen: Mehr als 200 Ehemalige, mehrheitlich reifere Jahrgänge, hatten sich angemeldet; die aus Leipzig stammende „Konrad Kater Kapelle“ gab das Tempo vor.

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Die Band „Route 66“ lässt alte Zeiten musikalisch aufleben. wk

Quelle: Michael Werk

Bückeburg. Das Oktett, das bereits bei vielen renommierten Veranstaltungen wie etwa diversen Opernbällen gespielt hat, bot am Sonnabendabend handgemachte Musik vom Feinsten – egal, ob Wiener Walzer, Samba, Jive oder eine der anderen musikalischen Stilrichtungen, zu der die in festliche Garderobe gekleideten Gäste ihre Runden auf dem Tanzparkett drehten.

 Rustikaler ging es dagegen im Historischen Wirtshaus „Zur Falle“ zu, wo zeitlich die ehemalige Adolfinum-Schülerband „Route 66“ alias Bernd Hofmeister, Thorwald Hey und Ralf Schroeter gemeinsam mit ein paar befreundeten Musikern für Stimmung sorgte. Benannt hatte sich die Formation bei ihrer Gründung im Jahr 1966 nach einem Chuck-Berry-Song, doch schon 1969 war damals wieder Schluss gewesen, verriet Hey. Erst 30 Jahre später habe man ein einmaliges Revival-Konzert im Bückeburger Rathaussaal gegeben, und jetzt –nach weiteren 15 Jahren –habe man sich für den Gig in der „Falle“ erneut zusammengefunden. „Zukünftig wollen wir es aber wieder häufiger miteinander probieren“, verriet der Bassist.

 Im „Minchen“ stand indes Livemusik in Form einer „Open Stage“, also einer offenen Bühne, auf dem Programm: Jeder, der Lust und ein Instrument im Gepäck hatte, konnte mitmischen.

 Den Rahmen steckten dabei die vor rund drei Jahren aus der Taufe gehobene Band Cow-House mit Frontfrau Bettina Wenthe (Adolfiner-Abi-Jahrgang 1991) und die Nice Guys um Rockröhre Olaf Schulzik ab. Soll heißen: Während die Nice Guys kernige Songs – darunter mehrere eigene Kompositionen aus ihrem „Dein Lächeln“-Album – zum Besten gaben, waren die Cow-House-Musiker eher auf der gefühlvollen Schiene unterwegs, wobei sie bekannte Rock- und Pop-Songs auf neue Art interpretierten. Den bekannten Deep-Purple-Klassiker „Smoke on the Water“ etwa ließen sie im Bossa-nova-Rhythmus erklingen. wk

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