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„Storchenhof“ ausgezeichnet

Hungrige Schnäbel „Storchenhof“ ausgezeichnet

Der „Storchenhof“ und Reiterhof am Rehrfeldweg 1 in der Kornmasch in Bückeburg ist mit der Schwalbenplakette des Naturschutzbundes (Nabu) Niedersachsen ausgezeichnet worden.

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Für eine gute Sache über die Alpen

Mama kommt mit Futter: Nest der Rauschschwalben mit Jungvögeln.

Quelle: pr.

Bückeburg (r,rc). Diese Auszeichnung als „Schwalbenfreundliches Haus“ wird an Haus- und Hofbesitzer vergeben, die sich aktiv für den Schutz von Schwalben und Mauerseglern einsetzen.

 In früheren Jahren als Glücksbringer und Boten des Sommers immer gerne gesehen, finden diese Vögel heute leider immer weniger Nistmöglichkeiten an unseren modernen Gebäuden, moniert der Nabu in einer Pressemitteilung. Die Nester der Mehlschwalben außen am Haus werden entfernt, weil man keinen Dreck am Haus haben möchte. Auf betonierten Feldwegen und Hofflächen finden sich keine Lehmpfützen mehr, aus denen Schwalben ihr Baumaterial für die Nester holen können. Wegen übertriebener Hygienevorstellungen werden die Nester der Rauchschwalben in Stallungen zerstört und die Einflugöffnungen verschlossen.

 Ganz anders bei der Familie von Storch. Auf deren Hof gibt es etwa zehn Nester der Mehlschwalben und 15 Nester von Rauchschwalben in den Stallungen. Es werden in aller Regel zwei Bruten aufgezogen. Die Schwalben sind hier sehr willkommen und gern gesehen, denn auf dem Reiterhof mit Stallungen und auch Misthaufen gibt es naturgemäß sehr viele Fliegen, die sowohl für die Pferde als auch für die Menschen sehr lästig werden.

 Es herrscht ab Frühsommer ein reger Flugverkehr, besonders während der Fütterungsperiode der immer hungrigen Jungschwalben. Die Altvögel fangen in großer Zahl Fliegen und andere Fluginsekten für ihre Brut, und die Belästigung für Mensch und Tier ist deutlich fühlbar geringer.

 Die Besitzer des Storchenhofes, Karen und Christoph von Storch, sind jedenfalls nach eigenem Bekunden sehr froh über ihre fleißigen und ökologisch korrekten Insektenvertilger. Hier werden die Schwalben nicht nur geduldet, sondern nach Kräften gefördert.

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