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Strafen drohen – interessieren aber nicht

Müll in Bückeburg Strafen drohen – interessieren aber nicht

„Die werden immer dreister.“ Das sagt Bauhofchef Gerhard Nass über die Menschen, die immer wieder illegal Müll im Stadtgebiet entsorgen. Nicht nur auf abgelegenen Feldweg-Einfahrten wie etwa in der Bückeburger Niederung oder dem Schaumburger Wald oder am Gevattersee, sondern auch mitten in der Innenstadt.

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BÜCKEBURG. Dort musste der Bauhofleiter kürzlich feststellen, dass Unbekannte zwei Matratzen mitsamt eines Sofas an der Parkpalette entsorgt hatten – an den Abgabestationen für Glas und Altkleider, die an der Zufahrt hinunter zum Unterdeck der Parkpalette stehen.

Ohnehin seien diese Container-Stationen – egal, wo sie stehen – bevorzugtes Ziel der illegalen Müllentsorger, wie Nass aus seinen Erfahrungen berichtet. Immer wieder müssten Mitarbeiter des Bauhofs ausrücken, damit der Müll abgeholt und zum Bauhof transportiert wird. Dort wird er von einem Fahrzeug der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Landkreises abgeholt, der für die Müllentsorgung zuständig ist.

Problem lässt sich nicht in den Griff kriegen

„Dabei muss doch jeder damit rechnen, dass er erwischt wird“, stellt der Bauhofleiter fest. An der Parkpalette brauche doch nur jemand zufällig aus dem Fenster schauen oder aber ein Auto vorbeifahren. Schon sei man erwischt und müsse mit Strafen rechnen.

„Es ist ärgerlich, aber das Problem ist einfach nicht in den Griff zu bekommen und aus der Welt zu schaffen“, regt sich Nass über die Zeitgenossen auf, die nicht in der Lage sind, ihren Müll ordnungsgemäß zu entsorgen – oder aber die Sperrmüllabfuhr anzufordern, wenn größere Gegenstände zu entsorgen sind.

Zumindest teilweise in den Griff bekommen hat die Stadt das Problem dadurch, dass sie bereits seit Jahren die Mülleimer, die in der Innenstadt hängen, verkleinert hat. Entgegen den damals üblichen Tonnen bis 120 Liter Inhalt hängen jetzt noch Tonnen, die gerade einmal 30 bis 40 Liter Inhalt haben. Sie sind zudem mit so schmalen Schlitzen versehen, dass nicht mehr alles hineingeworfen werden kann. Das hindert jedoch einige nicht daran, den gesammelten Hausmüll in Plastiktüten vor den Mülleimern zu entsorgen. rc

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