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Stricken liegt voll im Trend

Handarbeits- und Strickkreis Stricken liegt voll im Trend

Ein Jahr lang haben sie gestrickt, gehäkelt und genäht: Der Einsatz des Handarbeits- und Strickkreises der katholischen St.-Marien-Gemeinde Bückeburg kann sich sehen lassen. Ob Strümpfe, Handschuhe, Schals oder Teddybären – das Angebot, welches die Frauen für einen guten Zweck gestalteten, ist vielfältig. Den Erlös des Basars spendeten die Frauen dem Familiengarten der Gemeinde.

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Die Damen spenden den Erlös des Basars dem Familiengarten der St.-Marien-Gemeinde.

Quelle: mig

Bückeburg (mig). Das Geld soll beispielsweise dem Kindergarten oder der Bücherei zugute kommen. „Dafür stricken wir gerne“, sagen die Damen. Beim Stricken könne man über alles reden, meint eine von ihnen. „Das Stricken passiert dann fast nebenbei.“ Zwölf Frauen kommen regelmäßig zum Handarbeits- und Strickkreis. Manche sind schon seit Jahrzehnten dabei. „Ich bin vor 33 Jahren eingetreten, um hier Anschluss zu finden. Damals wurde noch geprüft, ob und wie gut man stricken kann“, erinnert sich eine Bückeburgerin. Das sei heute nicht mehr so: „Wir freuen uns über jeden, der bei uns mitmachen möchte und Spaß daran hat.“ Wer erst einmal mit dem Stricken anfange, könne so leicht nicht mehr damit aufhören.

 Dass Stricken unter jungen Menschen „trendy“ ist, haben die Damen bereits registriert. „Zu mir ist neulich meine Enkelin gekommen, die unbedingt stricken lernen wollte“, sagt eine der Frauen. Es sei schön zu sehen, dass sich immer mehr Jugendliche für Handarbeit interessieren, denn das sei ja eine Zeit lang nicht so gewesen.

 Geändert hat sich dies wohl auch wegen eines Bewusstseinswandels. Immer mehr Menschen wollen Dinge selber herstellen, statt solche zu kaufen, die wohlmöglich in moralisch fragwürdigen Hinterhoffabriken zusammengenäht werden. Die 13-jährige Lena, die erst vor Kurzem mit dem Stricken angefangen hat, sieht das ähnlich. „Es wird so vieles weggeworfen, und wenn man ein Kleidungsstück kauft, weiß man nicht, ob es nicht vielleicht von Kindern gemacht worden ist“, sagt die Schülerin. Das sei anders, wenn man selber stricke. Ihr erstes großes Projekt war ein Schal, den sie in den letzten Wochen sehr oft getragen hat.

 Wer Interesse am Stricken hat, kann den Arbeitskreis dienstags von 14 bis 17 Uhr im Pfarrzentrum am Oberwallweg besuchen.

 Die Damen spendeten den Erlös des Basars dem Familiengarten der St.-Marien-Gemeinde.

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