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„Swing Time“ unter Rotorblättern

Konzert im Hubschraubermuseum „Swing Time“ unter Rotorblättern

Die Hamelner Big Band „Star Dust“ hat ein Konzert im Hubschraubermuseum Bückeburg gespielt. Vor  rund 200 Besuchern kredenzte das Ensemble unter dem Motto „It’s Swing Time“ einen Mix aus weltbekannten Songs von Jazz-Größen wie Glenn Miller, Benny Goodman, Dave Brubeck und Count Basie.

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Die Big Band „Star Dust“ gastiert im Bückeburger Hubschraubermuseum.

Quelle: wk

BÜCKEBURG. Dabei musste man kein eingefleischter Jazz- respektive Swing-Fan sein, um sich als Zuhörer von dieser schwungvollen Musik mitreißen zu lassen, die – bis auf wenige Ausnahmen – auf Original-Jazz-Arrangements der dreißiger bis fünfziger Jahre basierte.

In ihr Konzert stieg die Big Band „Star Dust“ in gewohnter Weise mit dem von der ZDF-Fernsehsendung „Das aktuelle Sportstudio“ entliehenen, flotten Intro „Up to date“ (Thomas Reich) ein. Nach kurzer Begrüßung des Publikums durch den Bandleader ging es dann mit dem Glenn-Miller-Klassiker „Boom Shot“ weiter.

Nach einem Song benannt

Der US-amerikanische Jazz-Musiker Glenn Miller (1904 bis 1944) ist es übrigens, dem sich die 18-köpfige Band bei ihren Auftritten in besonderen Maße widmet und nach dessen Song „Star Dust“ sie sich benannt hat. Jenen Titel intonierten Hölscher und seine Musiker diesmal zwar nicht, dafür aber begeisterten sie mit etlichen anderen Glenn-Miller-Stücken.

Darunter „Perfidida“, das Hölscher als die nach seinem Geschmack „beste Glenn-Miller-Nummer“ einstufte, sowie das forsche „In The Mood“, den „St. Louis Blues March“ und nicht zuletzt den Swing-Titel „I got Rhythm“.

Filmmusik zur Kriminalkomödie

Im Gepäck hatten „Star Dust“  im Hubschraubermuseum darüber hinaus den von dem deutschen Komponisten Walter Dobschinski stammenden Song „Dob’s Boogie“ (laut Hölscher ein Boogie, „den jeder kennt“ und bei dem er selbst mit seiner Klarinette mitspielte) sowie „Hot Toddy“ von Count Basie.

Als „typische Benny-Goodman-Nummer“ lieferte die Big Band das Stück „Moonglow“. Und nicht zuletzt begeisterte das virtuose Ensemble mit dem Dave-Brubeck-Klassiker „Take Five“ und mit der Filmmusik zur Kriminalkomödie „Charade“; außerdem mit dem vielfach gecoverten Hit „Sway“, den Hölscher & Co. allerdings in einer Instrumentalversion darboten, der die von dem Sänger Michael Bublé bekannte „Sway“-Version zugrunde lag.  wk

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