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Bückeburg Stadt Synergien schaffen
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Synergien schaffen
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00:21 26.03.2018
Symbolbild Quelle: dpa
Bückeburg

„Warum haben es die Mehrheiten bis heute nicht geschafft, den Bau umzusetzen? Und warum wurden die Sportvereine nicht paritätisch eingebunden?“, fragt Fraktionschef Andreas Paul Schöniger.

Wie die WIR-Fraktion ausführt, habe sie immer für eine Multifunktionsanlage plädiert und unterstütze deren Realisierung. Es sei auf den ersten Blick unstrittig, wenn Kinder und Jugendliche, die keinem Verein angehören, abseits von Sportstätten ihren Freizeitsport nachkommen, um damit eine Trennung von Vereinssport und Individualsport zu erreichen und somit eine enge Verzahnung zu vermeiden.

"Sport soll verbinden"

Aber: „Ist das wirklich das zukünftige Ziel der Stadt und unserer Gesellschaft im Zeitalter von Integration und Teilhabe?“, so Schöniger. Sport solle verbinden und das Zusammengehörigkeitsgefühl steigern.

Auf Grundlage des Sportentwicklungskonzeptes der Stadt stelle sich nun die Frage, wie in Zukunft bei der Auswahl des Standortes Synergien entstehen können, um Kindern und Jugendlichen, die keinem Verein angehören, durch eine Standortauswahl in der Nähe von Sportstätten die Möglichkeit zu geben, auch an den Vereinssport herangeführt zu werden.

Nicht nur für Vereinsbetrieb

Kritisiert worden sei, dass der VfR Evesen einen Anspruch auf das Kleinspielfeld am Sportzentrum geltend gemacht habe, dass daher kaum oder selten von Freizeitsportlern genutzt werde. Nach Aussagen des VfR sei dies nicht zutreffend, da das Kleinspielfeld zu jeder Zeit für jedermann frei zugänglich sei. Die gleiche Begründung werde gern bei der Diskussion der Standortwahl im Bereich Kornmarsch angeführt. „Es kann und darf nicht das Ziel sein, eine Multifunktionsanlage für den Vereinsbetrieb des größten Vereins in Bückeburg zu bauen“, betont Schöniger.

In einer Anfrage an den Bürgermeister will die WIR-Fraktion nun wissen, was der Landkreis zum Bau einer Multifunktionsanlage auf seinem Gelände sagt. Dürfen Schüler die Anlage überhaupt während der Pause nutzen? Wer ist bei Haftungsfragen zuständig? Wer zeichnet auf dem Gelände der Schule grundsätzlich „verantwortlich“? Wird während der Schulzeit des Gymnasiums die Nutzung für die Allgemeinheit ausgeschlossen? Wer betreut die Anlage? Werden zusätzliche Kosten auf die Stadt für die Betreuung der Anlage zukommen? Bleibt die Anlage täglich 24 Stunden frei zugänglich? r, rc