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Tafel versorgt immer mehr Menschen

Bückeburg Tafel versorgt immer mehr Menschen

Die Bückeburger Tafel habe ein Jahr mit stetig wachsenden Aufgaben hinter sich, bilanzierte Vorsitzender Wolfgang Raschke auf der Hauptversammlung des Vereins. Insgesamt betreut die Hilfseinrichtung aktuell knapp 750 Familien, darunter auch viele Flüchtlinge. Raschke warb dafür, den Asylsuchenden mit Offenheit zu begegnen. 

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Wolfgang Raschke (links) bedankt sich bei Arno Franke für dessen langjähriges Engagement als Kassenwart.

Quelle: bus

Bückeburg. Der Vorsitzende erinnerte daran, dass die Bundesrepublik nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges schon einmal eine große Flüchtlingswelle zu bewältigen hatte. Auch damals seien die Fremden nicht überall willkommen gewesen. „Es hat sich aber herausgestellt, dass die Aufnahme der Flüchtlinge wirtschaftlich, gesellschaftlich und kulturell ein Gewinn war“, betonte Raschke.

Aus seiner Sicht sei unstrittig, legte der Vorsitzende dar, „dass Flüchtlinge aus Krisen- und Kriegsgebieten, die meist nur das besitzen, was sie am Körper tragen, unsere Hilfe benötigen“. Deren Aufnahme sollte umgehend die Teilhabe am Arbeits- und Gesellschaftsleben zum Ziel haben. Um Neid und Missgunst zu verhindern, sollten Hilfsprogramme für alle gelten, die der Hilfe bedürfen. „Also unabhängig davon“, erläuterte Raschke, „ob sie Einheimische oder Fremde sind.“ Auch in dieser Hinsicht erfülle die gegenwärtig 69 Mitglieder zählende Tafel ihren Auftrag in vorbildlicher Weise.

Was ebenfalls auf Arno Franke zutreffe. Der auf eigenen Wunsch aus dem Führungsgremium ausscheidende Schatzmeister habe die ihm übertragenen Aufgaben zuverlässig, korrekt und ehrlich erledigt. „Er ist nicht nur in seinem Amt, sondern auch als Mensch ein Vorbild“, hob der Vorsitzende hervor. Franke erstattete in seiner letzten offiziellen Amtshandlung Bericht über rund 48.000 Euro Einnahmen und rund 46.000 Euro Ausgaben. Er kündigte an, dem Verein auch weiterhin zur Verfügung stehen und Nachfolger Wehking in die Buchführung der Tafel einführen zu wollen.

Analog zur Einstimmigkeit bei den Vorstandswahlen beschloss die Versammlung ohne jegliches Gegenvotum eine Satzungsänderung, die die Amtsführung der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer von bisher einem auf zukünftig zwei Jahre ausdehnt. Damit werde eine größere Kontinuität gewährleistet, merkte der seit einem Jahr amtierende Raschke an, der mit Blick auf die zurückliegenden anderthalb Jahrzehnte resümierte: „Ich habe den Eindruck, dass die Tafel heute noch notwendiger ist als bei ihrer Gründung.“

Die Mitglieder folgten einstimmig einem Vorstandsvorschlag zur Besetzung ihrer Führungsetage. Der Vorschlag sah als einzige Veränderung gegenüber der bisherigen Zusammensetzung einen Wechsel in der Position des Kassenwartes vor. Dort folgte Hans-Dieter Wehking auf Arno Franke. Vorsitzender blieb Raschke. Das Leitungsteam ergänzen Ralf Daniel (stellvertretender Vorsitzender) und Rainer Schäfer (Schriftführer) sowie die Beisitzerinnen Karin Gerstenberg und Barbara Springer. bus

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