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„Tag der Technik“ beim THW

Mit Blaulicht und Martinshorn „Tag der Technik“ beim THW

Eine der wohl umfangreichsten Veranstaltungen der diesjährigen Ferienaktion hat am Wochenende der Ortsverein Bückeburg des Technischen Hilfswerks (THW) auf die Beine gestellt.

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Betreuer Bernd Hesseling (rechts) vermittelte den Teilnehmern den korrekten Gebrauch von Feuerlöschern.

Quelle: bus

Bückeburg. Der von 9 bis 18 Uhr dauernde „Tag der Technik“ bot abwechslungsreiche Einblicke in die Aufgabenbereiche der vom Bund getragenen Einrichtung. Höhepunkt des Tages war eine Alarmfahrt zum Truppenübungsplatz im Röcker Feld.

 Als der Trupp um 13.57 Uhr vom THW-Stützpunkt an der Petzer Straße ausrückte, hatten die Teilnehmer bereits etliche Erfahrungen gesammelt. Eine fundierte Erste-Hilfe-Unterrichtung durch einen DLRG-Ausbilder zählte ebenso dazu wie Krankentransport-Übungen und der fachgemäße Umgang mit Funksprechgeräten. „Jetzt wollen wir einen Teil des Erlernten praxisnah umsetzen“, erläuterten Aktionsleiter Bernd Hesseling und Ortsbeauftragter Frank Kater.

 Schon die unter Blaulicht mit zwei großen Gerätekraftwagen – vorneweg der etwas betagte (Baujahr 1987) Buckelhauben-Mercedes „Quasimodo“, dahinter ein modernes Einsatzfahrzeug – absolvierte Fahrt stellte ein Abenteuer für sich dar. Als auf dem Bundeswehrgelände zusätzlich die Martinshörner ertönten, nahm das Manöver realistische Züge an.

 „Wenn die Helfer mit den blauen Autos alarmiert werden, wird immer ordentlich rangeklotzt. Ganz gleich ob Erdbeben, Überschwemmungen oder die Suche nach Verschütteten – da braucht es großes Gerät, zupackende Helfer und clevere Köpfchen“, gaben die Betreuer, von denen viele für diese Aktion extra Urlaub genommen hatten, zu verstehen.

 Auf dem von zwei urtümlichen Backsteingebäuden geprägten Areal standen Such- und Rettungsaktionen sowie das korrekte Bedienen von Pulver- und Schaumfeuerlöscher auf dem Programm. Als recht knifflig erwies sich die Bergung einer verletzten Person, die aus dem ersten Stockwerk eines der Übungshäuser ins Freie transportiert werden musste. „Das habt ihr aber schon mal ganz gut hingekriegt“, lobten Hesseling und Kater die jungen Einsatzkräfte.

 „Selbstverständlich kamen heute auch Spiel und Spaß nicht zu kurz, und natürlich war auch die Verpflegung gesichert“, betonten die Betreuer, die in diesem Zusammenhang Köchin Karin Reese – mittags gab’s Gulasch mit Nudeln – ein Sonderlob ausstellten. Und als der kurzweilige Tag mit einer zünftigen Grillmahlzeit ausklang, erhielten alle ein Zertifikat, das ihnen das Erlernte schriftlich bescheinigte. „Wir haben unter anderem auch erfahren, dass beim THW das ‚T‘ auch für ‚Team‘ steht“, erklärte ein Teilnehmer. „Alleine bekommt man so etwas nicht hin.“ bus

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