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„Tag des offenen Denkmals“: Vorstellung

Sehenswertes am Boden und in der Luft „Tag des offenen Denkmals“: Vorstellung

Während eines Treffens sind in der Stadtbücherei erste Details des unter Regie der Schaumburger Landschaft organisierten „Tag des offenen Denkmals“ festgezurrt worden. Schwerpunkt des Tages, der die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes sensibilisieren und Interesse für die Denkmalpflege wecken soll, ist in diesem Jahr die Ex-Residenz Bückeburg und deren Umgebung.

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Sigmund Graf Adelmann (links) erläutert Details der Planungen für den „Tag des offenen Denkmals“. 

Quelle: bus

Bückeburg. Für Sonntag, 13. September, lädt die Schaumburger Landschaft mit den Eigentümern der Denkmäler und vielen Ehrenamtlichen zu einer großen Besichtigungstour ein. Im Rahmen der Zusammenkunft zeichnete sich ab, dass den geschichtlich Interessierten rund 30 Anlaufpunkte zur Verfügung stehen werden.
„Das Angebot orientiert sich in groben Zügen an dem des vor sieben Jahren hier auf die Beine gestellten Tages“, führte Landschaftsgeschäftsführer Sigmund Graf Adelmann aus. Die Besucher könnten sich aber auch auf etliche Neuerungen freuen.
Ihr Mitwirken signalisierten bereits Vertreter von Schloss, Stadt, Stadtkirche und Staatsarchiv sowie zahlreiche Privatleute. Im Schloss wird über eine zum Teil unterirdisch verlaufende Inselführung nachgedacht. Zudem könnten Eiskeller, „Dreckecke“ (der frühere Schlachthof) und Zugänge zu alten Schanzen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Die Stadt steuert, samt Bücherei und Museum, vielfältige Informations- und Besichtigungsmöglichkeiten bei. Von der Stadtkirchengemeinde könnten Orgelführungen und Balkonbesteigungen geboten werden. Überdies wird die Einbindung der Jetenburger Kirche erörtert. Im Staatsarchiv, wo sich vor sieben Jahren knapp 500 Menschen die historischen Klinken in die Hand gaben, wollen die Mitarbeiter dem Publikum herausragende Archivalien präsentieren.
Im Kreis der Privatleute wurden konkret Einblicke in die Strauß-und-Torney-Villa, das Haus des Vereins zur Erhaltung historischer Feuerwehrfahrzeuge, Geräte und Literatur, die Hofstellen Scheier Straße 42, Eveser Straße 45 (Hofcafé Peetzen 10), Retholz 1 (Rethof) und Nordtorstraße 16 (Achumer Meierhof) sowie den Jüdischen Friedhof angekündigt. Voraussichtlich wird auch die Jägerkaserne mit von der Partie sein.
Ein Erlebnis besonderer Art stellte der Luftsportverein Bückeburg-Weinberg in Aussicht. Auf dessen Segelfluggelände werden im September erstmalig alle in Deutschland zugelassenen „fliegenden Denkmäler“ am Boden und in der Luft in Augenschein zu nehmen sein. Es kommen Piloten der Modelle „Weihe 50“, „Rhönbussard“, „Minimoa“, „Doppelraab“ und „Lehrmeister“. Die Flugzeuge besitzen die Anerkennung als bewegliches technisches Denkmal und werden nach wie im regelmäßig geflogen.
Die Vorbereitungsgruppe wird Ende Mai zu einem zweiten Treffen zusammenkommen, in dessen Rahmen weitere Einzelheiten koordiniert werden sollen. Die für die Großveranstaltung vorgesehenen 20 000 Prospekte werden im August gedruckt. Für Sonnabend, 12. September, ist ein Einstimmungstreffen geplant.

Von Herbert Busch

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