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Tausende Bückeburger feiern Oktoberfest

Wiesn-Fans erklimmen die Tische Tausende Bückeburger feiern Oktoberfest

Ausnahmezustand im Gewerbegebiet Kreuzbreite: Dort, wo sonst abends die Bürgersteige hochgeklappt werden, wurde am vergangenen Wochenende von Freitag bis Sonntag kräftig gefeiert – und zwar die mittlerweile 19.

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In fesche Dirndl gekleidet und super gut gelaunt feiern die „Madln“ im Festzelt.

Quelle: wk

Bückeburg. Ausgabe des Bückeburger Oktoberfestes. Und dabei bewiesen die in Scharen gekommenen Besucher auch diesmal wieder, dass sich dieses Ereignis nicht hinter dem bayerischen Original verstecken muss.

 Die Münchner Wiesn ist natürlich um ein Vielfaches größer. Aber die Stimmung in dem auf einem Gewerbegrundstück an der Hans-Neschen-Straße aufgestellten Festzelt hätte nicht fröhlicher und ausgelassener sein können. Und dass sich nahezu alle „Buam“ und „Madln“ in ein zünftiges Oktoberfest-Outfit gekleidet hatten, trug ebenso zum Flair des Festes bei.

 Angeheizt von der aus dem Frankenland angereisten Stammband, den „Reuscher Musikanten“, nahmen die Tanzwilligen unter den Gästen die vor der Bühne platzierte Tanzfläche bis weit in die Nacht hin in Beschlag, um zu den von den Stimmungsgaranten intonierten Fetenhits ordentlich abzufeiern.

 Zudem erklommen viele der am Sonnabend übrigens rund 2500 Wiesn-Fans die Bänke der Bierzeltgarnituren, um darauf zu tanzen, zu schunkeln und nach Leibeskräften lautstark mitzusingen. Was angesichts des bewährten Coversong-Repertoires der Kapelle respektive der eingängigen Lieder – intoniert wurden etwa die bekannten Titel „Die Hände zum Himmel“, „Marmor, Stein und Eisen bricht“ und der Helene-Fischer-Mega-Hit „Atemlos“ – auch nicht verwunderte.

 „Die Stimmung ist supergeil – hier ist alles so, dass man ein richtiges Oktoberfest-Feeling hat“, schwärmte der Auetaler Alexander Bonorden (24), und sprach „ein großes Lob an den Veranstalter“ aus. Begeistert waren auch Anja und Thomas Langhorst: Die „Reuscher Musikanten“ seien die „beste Band“ für solch ein Event, die Stimmung sei toll und „alles passt“, befand die Bückeburgerin. Demgegenüber verriet ihr nicht minder gut gelaunter Gatte, dass es in seinen Augen „nichts Schöneres als Frauen in Dirndln“ gebe.

 Zufrieden mit der Resonanz war nicht zuletzt auch Reinhard Röckemann, einer der Gesellschafter der das Oktoberfest ausrichtenden Bückeburger Event Warmbrunn GmbH: Deren alljährliche Wiesn-Sause sei das älteste und größte Fest dieser Art im Schaumburger Land, berichtete er. Dabei sei der Sonnabendabend mit den aktuell rund 2500 Gästen stets der besucherstärkste der insgesamt drei Veranstaltungstage. Am Freitagabend, an dem das gleiche Programm geboten worden sei, habe man dagegen wieder um die 1000 Besucher gezählt. Und beim „Frühschoppen“ am Sonntag, bei dem die „Reuscher Musikanten“ ebenfalls in jedem Jahr für Stimmung sorgen, bewirte man erfahrungsgemäß gut 1500 Oktoberfest-Fans.

 Apropos: In Maßkrügen ausgeschenkt wurde aus Bayern importiertes „König Ludwig“-Bier. Und für die Verköstigung der Gäste mit typisch bayerischen kulinarischen Spezialitäten zeichnete das Küchenteam des „Jetenburger Hof“ aus Bückeburg verantwortlich.

Von Michael Werk

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