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Tempo 30 in der Schulstraße?

Handlungsbedarf aus Sicht der Radfahrer Tempo 30 in der Schulstraße?

60 Punkte listet das Radverkehrskonzept auf, wo im Bückeburger Stadtgebiet Verbesserungen an Radwegen oder der Verkehrsführung für Radfahrer vorgenommen werden können.

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Nutzungskonflikte von Rad- und Autofahrern sollen auf der Schulstraße durch eine Tempo-30-Zone gelöst werden.

Quelle: rc

Bückeburg. Einige sind bereits umgesetzt, wie etwa eine Mittelinsel als Querungshilfe auf der Steinberger Straße oder die Verbesserung der Markierung der Schutzstreifen an der Scheier Straße im vergangenen Jahr. Andere mussten durch die Aufhebung der Benutzungspflicht umgesetzt werden, da die Kombination von Rad- und Gehweg oder aber der Zweirichtungsverkehr wegen der Breite der Rad-/Gehwege gesetzlich nicht mehr zulässig ist.

Die Probleme haben sich damit aber nicht gelöst, wie etwa entlang der K10 vom Gewerbegebiet Kreuzbreite hinauf nach Bergdorf. Dort wurde die Benutzungspflicht aufgehoben, was heißt, dass Radfahrer die Fahrbahn nutzen dürfen.

 Ein Überblick über die wichtigsten Punkte der Prioritätenliste:

Rintelner Straße: Auf der Westseite wird der getrennte Geh- und Radweg aufgelöst, ein Schutzstreifen zwischen der Fahrbahn und den Parkstreifen eingerichtet. Auf der Ostseite ist die Benutzungspflicht aufgehoben und das Benutzungsrecht angeordnet worden. Bei der geplanten Sanierung der Rintelner Straße wird die Geh- und Radwegsituation neu geordnet.

Herminenstraße: Dort besteht eine „Nutzungskonkurrenz“ zwischen Radfahrern und Autoverkehr. Deswegen wird im Konzept als Handlungsempfehlung die Ausweitung der Tempo-30-Zone vorgeschlagen und die Anlage von Schutzstreifen erwogen. Verkehrsmessungen ergaben aber, dass wegen der beengten Fahrbahn durch rechts und links parkende Autos selten schneller als 40 Stundenkilometer gefahren wird, sodass kein Handlungsbedarf gesehen wird.

Oberwallweg von Bethelweg bis Schulstraße: Diese Straße als häufig genutzter Schulweg ist bereits als Fahrradstraße ausgewiesen. Allerdings ist der Belag sehr uneben. 2016 soll saniert werden.

Schulstraße: Zurzeit wird gemessen, um zusammen mit der oberen Langen Straße beide Straßen als Tempo-30-Zonen auszuweisen. Mittelfristig sollte überlegt werden, einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich zu gestalten, schlägt das Radverkehrskonzept vor.

Kirchweg: An der Stadtkirche entlang fehlt wegen Privatgrundstücken die Durchgängigkeit. Dort laufen seitens der Stadt Gespräche mit den Eigentümern.

Fürst-Ernst-Straße zwischen Oberwallweg und Lülingstraße: Hinbringende und abholende Eltern von der Grundschule Am Harrl behindern den Radverkehr. Mittlerweile wurden verkehrsbehördliche Anordnungen getroffen und umgesetzt. Wünschenswert wäre eine Ausweisung als Fahrradstraße.

Ulmenallee: Autos fahren dort deutlich zu schnell, was derzeit durch Messungen ermittelt wird. Schutzstreifen für Radfahrer würden die Parknutzung auf der Fahrbahn einschränken. Jetzt wird geprüft, ob und wo das vertretbar ist. Mittelfristig könnte ein Kreisel an der abknickenden Vorfahrt von Ulmenallee und Herminenstraße gebaut werden, kurzfristig eine Linksabbiegehilfe markiert werden.

Unterwallweg: Die Radwege an dieser Straße mit Schule, Sporthalle, Schwimmbad und Kita sind nicht regelkonform. Inzwischen ist die Nutzungspflicht für die Südseite aufgehoben worden. Auf der Nordseite besteht der benutzungspflichtige Zweirichtungsverkehr weiter. Der nach den Vorstellungen der Stadt über Gartenstraße und Obersten Hof bis zur Petzer Straße weitergeführt werden sollte.

Trompeterstraße: Die Freigabe als Einbahnstraße für Radverkehr in Gegenrichtung wird von der Stadt nicht befürwortet, da die Straße zu eng ist.

Knotenpunkt vor der alten Musikschule: Fehlende Querungsmöglichkeiten, unzureichende Breite, unschlüssige Verkehrsführung und mangelhafte Radwege werden bemängelt. Abhilfe soll ein umfassendes Verkehrskonzept bringen.

Petzer Straße: Unstete Führung, mangelnde Breiten, schlechte Sichtbeziehungen, schlechter Belag und fehlende Querungshilfen werden auf der Südseite bemängelt. 65000 Euro würde es kosten, alles zu beseitigen.

Mindener Straße: Dort trennt ein Tiefbord den Rad- und Gehweg. Zudem ist der Belag hinüber. Die Straßenmeisterei Rinteln schafft Abhilfe. Zudem soll der überhängende Bewuchs regelmäßig gestutzt werden.

Kreuzbreite: Viele Autos verursachen Nutzungskonflikte mit Radfahrern, die nicht regelkonform im Seitenbereich fahren. Tempo 30 wird als Lösung vorgeschlagen und die Anlage von Schutzstreifen geprüft. Ob das so kommt, soll im Arbeitskreis beraten werden. rc

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