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Bückeburg Stadt Touristen verweilen länger in der Stadt
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Touristen verweilen länger in der Stadt
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20:24 26.10.2012
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Bückeburg (bus)

„Eine sehr erfreuliche Entwicklung, die Besucher bleiben länger“, meinte Stadtkämmerer Horst Tebbe, der die Zahlen im Ratsausschuss für Kultur und Tourismus vorstellte.

 Tebbe führte die Steigerung im Übernachtungsbereich vor allem auf Themenangebote wie „Historisches Bückeburg“ oder „Technik und höfische Pracht“ sowie komplette Wochenend-Arrangements zurück. „Die Leute wollen Pakete kaufen, alles muss organisiert sein“, erläuterte der Berichterstatter. Bei den Themenangeboten sei bislang in diesem Jahr ein Umsatz von rund 25000 Euro registriert worden.

 Gegenwärtig würden weitere touristische Offerten wie etwa „Fürstliches Speisen“ vorbereitet. Zudem verzeichne die Tourist-Information ein gesteigertes Interesse an Gruppenreisen.

 Kaum Veränderungen wiesen die für den Ausschuss relevanten Zusammenstellungen des Haushaltsplanentwurfs 2013 auf. In den Bereichen Heimatpflege, Kulturförderung/Veranstaltungen, Tourismus und Stadtbücherei verzeichnete Reiner Wilharm im Vergleich zum laufenden Jahr durchgängig „fast identische Ansätze“. Die Ausführungen des designierten Tebbe-Nachfolgers gaben den Ausschussmitgliedern keinerlei Anlass zu kritischen Bemerkungen.

 Ausdrücklich hervorgehoben wurden während der im Gebäude der Musikschule Schaumburger Märchensänger abgehaltenen Sitzung die im Museum und in der Stadtbücherei an den Tag gelegten Aktivitäten. „Hier wird hervorragend gearbeitet“, betonte Albert Brüggemann.

 Der Ausschussvorsitzende lenkte die Aufmerksamkeit des Gremiums unterdessen auf die (vertraglich in diesem Jahr nicht zur Disposition stehende) Mitgliedschaft im Tourismusverband Weserbergland. „Die sollten wir im nächsten Jahr sehr kritisch betrachten“, sagte Brüggemann.

 Bettina Remmert teilte in diesem Zusammenhang seitens der Verwaltung mit, dass der Verband entgegen ursprünglichen Planungen das Projekt „Historische Städte“ vorziehen will. Von dem Vorhaben könne die Ex-Residenz durchaus profitieren, so Remmert.

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