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Trompeterstraße nun im Bauausschuss

Arbeitskreis Radverkehr Trompeterstraße nun im Bauausschuss

Über die beidseitige Öffnung der Trompeterstraße für Fahrradfahrer soll im Bau- und Umweltausschuss des Stadtrates entschieden werden. Darauf verständigte sich der Arbeitskreis Radverkehr (AKR) während seiner jetzt dritten Sitzung einvernehmlich.

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 Vor zwei Jahren zählte die Versteigerung von Fundfahrrädern zu den Höhepunkten des Sattelfestes.

Quelle: bus

Bückeburg (bus). Damit rückt das zu den Hauptanliegen des Kreises zählende Thema gewissermaßen auf eine höhere Ebene. Der AKR agiert ohne direkten politischen Auftrag, in den Ausschüssen werden die Entscheidungen des Rates auf den Weg gebracht.

 Die Benutzung der Trompeterstraße auch entgegen der Einbahnstraßenregelung war im Juli dieses Jahres bereits Gegenstand eines Ortstermins. Seinerzeit hatte Christian Schütte auf die Bremse getreten. „Für diesen Bereich ist die Stellungnahme des Ordnungsamtes negativ“, hatte der Ordnungsamtsleiter zu verstehen gegeben. Und: „Die Gefahr, dass hier ein neuer Unfallschwerpunkt provoziert wird, ist relativ groß.“ In der aktuellen Diskussion ging es unter anderem darum, der Realisierung des Vorhabens durch die Aufgabe von zwei Stellplätzen näher zu kommen.

 Beim Tagesordnungspunkt „Fahrradbeauftragter“ signalisierte Felix Wells vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) erneut Bereitschaft, diese Position zu übernehmen. „Eine Aufgabe, an der man wachsen kann“, meinte Baubereichsleiter Jörg Klostermann. Ein konkreter Beschluss wurde indes nicht gefasst. Vor der offiziellen Bestellung des Beauftragten soll ein Gespräch mit Bürgermeister Reiner Brombach geführt werden, um Details über Aufgabenbereiche, Zuständigkeiten und Zusammenwirken mit der Stadtverwaltung zu erörtern.

 Michael Buhr setzte die AKR-Mitglieder über Einzelheiten der Projekte Fahrradkarte, Beschilderungs- und Möblierungskataster sowie Weserschleife Bückeburg in Kenntnis. Bei der Fahrradkarte steht die Erstellung eines qualitativ möglichst hochwertigen Produkts im Mittelpunkt.

 Das Kataster basiert auf einer Verwaltungsvereinbarung zwischen Landkreis und Stadt, die auf Pflege und Instandsetzung von Radwegen und touristischer Infrastruktur abzielt. „Der Kreis übernimmt die Sachkosten, die Stadt stellt das Personal“, verdeutlichte der Fahrradexperte der Stadtverwaltung. Mit der „Weserschleife Bückeburg“ soll die grenzübergreifende Präsentation des heimischen Bereichs als Radregion verbessert werden. Die mit einem eigenen Logo ausgestattete Route könnte möglicherweise im Rahmen des Sattelfestes 2016 vorgestellt werden.

 Das Sattelfest ist auf Sonntag, 22. Mai, terminiert. Wie vor zwei Jahren soll den Auftakt des Festes ein Fahrradgottesdienst bilden. Der Radtourismus wird ebenso ein Thema sein wie Aktionen für Kinder und zum Bereich Alltagsradverkehr. Darüber hinaus werden viele Unternehmen erwartet, die ihre Angebote bei einer Fahrradmesse präsentieren. Die Polizei plant eine Codierungsaktion, und auch die Versteigerung von Fundrädern ist erneut vorgesehen. 

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