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Turnerschaft Rusbend bekommt Unterstützung

Förderung des Jugendsports Turnerschaft Rusbend bekommt Unterstützung

Während der aktuellen Sitzung des Ratsausschusses für Sport und Partnerschaft (SPA) sind zwei mit beträchtlichem Vertagungspotenzial ausgestattete Tagesordnungspunkte auf kreative Art und Weise miteinander verknüpft worden.

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Bückeburg. Nachdem bei der Verteilung des zur Förderung des Jugendsports vorgesehenen Geldes (2000 Euro) kein Konsens in Aussicht stand, votierten die Politiker beim nächsten Tagesordnungspunkt kurzerhand dafür, einen Teil dieses Geldes der Turnerschaft Rusbend (TSR) zukommen zu lassen.

 Bei der Jugendsportförderung wurde das Geld bisher anhand der Zahl der unter 18 Jahre alten Mitglieder verteilt. Was zur Folge hatte, dass Vereine mit wenigen jungen Mitgliedern nur sehr geringe Beträge erhielten. Eine Anregung der Verwaltung zielte darauf ab, einzelne Projekte oder Veranstaltungen – etwa einen „Tag des Sports“ – zu bezuschussen, die vom SPA festgelegt werden könnten. „Das Thema bringt uns jetzt nicht weiter“, meinte Ausschussvorsitzender Wolfhard Müller.

 Beim TSR-Antrag ging es um Arbeiten in der Schulsporthalle Meinsen, in der die Turner unter anderem Basketball spielen. Die hierfür erforderliche Linierung muss aufgrund von Vorschriften des Deutschen Basketball Bundes erneuert werden. Die in der Landesliga agierende U17 des Vereins konnte die aktuelle Saison nur mit einer Sondergenehmigung spielen; den Frauen wurde im vergangenen Jahr wegen der nicht regelkonformen Halle die Teilnahme am Niedersachsenpokal verweigert.

 Da für diese Maßnahme im aktuellen Haushalt kein Geld mehr vorhanden ist, hätte sie auf das kommende Jahr verschoben werden müssen. „Es muss umgehend etwas unternommen werden und nicht erst 2016“, verdeutlichte Eva-Ute Tessendorf-Schierhorn, Mitglied in der Turnerschaft. Andreas Paul Schöniger aus Meinsen-Warber kam auf die pfiffige Idee, die beantragten 900 Euro aus dem Jugend-Fördertopf zu nehmen. „Ausnahmsweise“, stimmte Ausschussvorsitzender Müller zu.

 Weiteren Beratungsbedarf machten die SPA-Mitglieder hinsichtlich eines vom Schützenverein Bückeburg beantragten Zuschusses aus. Die Schützen wollen den im Eigentum der Stadt befindlichen Schießstand im Harrl mit einer computergesteuerten Anlage ausstatten.

 Das Vorhaben wird insgesamt mit 28500 Euro kalkuliert, der Zuschussantrag beläuft sich auf 5000 Euro. „Das muss in den Fraktionen beratschlagt werden“, war der Ausschuss einer Meinung. bus

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