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Bückeburg Stadt Überraschende Variante
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00:31 26.10.2014
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Bückeburg

Nach einem Vorschlag der Verwaltung soll auf die Herrichtung komplett verzichtet werden. Vor dem Hintergrund des Gebäudealters und der erforderlichen Investitionen lohne sich eine Rundumsanierung nicht, legte Bürgermeister Reiner Brombach den Ausschussmitgliedern dar. „Das ist wirtschaftlich nicht verantwortbar.“

 Die Bausubstanz des an der Schwenstraße stehenden Gebäudes ist rund 40 Jahre alt. Die veraltete Elektrospeicherheizung, mangelnde Wärmedämmung und unzeitgemäße Fenster tragen zu hohen Energiekosten bei. Für eine Komplettsanierung müssten Ermittlungen der Verwaltung zufolge rund 200000 Euro aufgewendet werden. Die vom Ausschuss angeregte Anbindung an das Blockkraftheizwerk der Dr.-Faust-Halle würde mit rund 80000 Euro zu Buche schlagen, was Mehrkosten von rund 40000 Euro gegenüber einer Gasbrennwerttherme entspräche. Für die Erneuerung der Heizungsanlage sind im Haushaltsplan 2014 31500 Euro vorgesehen. Auf diese Erneuerung soll ebenfalls verzichtet werden. Die vorhandene Bausubstanz könne den Nutzergruppen – vorwiegend die Bewegungs- Sport- und Gesundheitsgemeinschaft Bückeburg (BSG) sowie der VfL Bückeburg – weiterhin im bisherigen Zustand zur Verfügung stehen, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Und: „Eine Entscheidung über die Bereitstellung alternativer Räumlichkeiten sollte erst getroffen werden, wenn eine Weiternutzung des Dr.-Faust-Heimes wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll erscheint.“

 Der Ausschuss verzichtete auf eine Beschlussfassung und verwies die Causa zur weiteren Beratung in die Fraktionen. bus

 Auf die Sanierung des Dr.-Faust-Sportheims – hierdie Hauptversammlung der BSG Bückeburg – soll verzichtet werden.

bus

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