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Übers Jahr knapp 45 000 Portionen

Grundschulverpflegung Übers Jahr knapp 45 000 Portionen

In der Stadtverwaltung sind Überlegungen über die zukünftige Organisation der Grundschulverpflegung angestellt worden. „Wir wollen die Verpflegung auf neue Füße stellen“, verdeutlichte Fachgebietsleiter Jugend, Schulen und Sport, Christian Schütte, im Schulausschuss des Stadtrates.

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Lars Pasucha liest aus der von Rudolf Zerries (rechts) publizierten Reproduktion des Buches „Klostermanns Grundstück“.gus

Bückeburg (bus). Derzeit werden an den vier Bückeburger Grundschulen pro Tag rund 260 Mahlzeiten serviert. Was sich Angaben des Berichterstatters gemäß übers Jahr auf insgesamt rund 44300 Portionen summiert.

 „Damit liegen wir finanziell im sechsstelligen Bereich“, legte Schütte dar. Diese Größenordnung erfordere für die Vergabe eine deutschlandweite Ausschreibung. „Natürlich wollen wir keinen Caterer beispielsweise aus Bayern haben, das macht keinen Sinn“, erläuterte der Fachgebietsleiter. Schon weil das Essen nicht länger als 60 Minuten warm gehalten werden soll, kämen voraussichtlich nur regionale Anbieter in Frage. „Aber wir müssen vorher genau definieren, welche Leistungen wir erwarten.“

 Um diese Definitionen soll sich eine Bewertungskommission kümmern, in der auch Elternvertreter und Schulleitungen vertreten sind. Zudem sollen Mitglieder des Schulausschusses und eine Fachkraft aus dem praktischen Bereich mit an den Beratungstisch. Grundsätzlich ist vorgesehen, dass sich die Verpflegung künftig an den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung orientiert. „Sodass es zu einer qualitativen Verbesserung kommt“, führte Schütte aus, der als verbindlichen Starttermin den 1. Oktober 2016 nannte.

 Er trat der Idee entgegen, die Mahlzeiten in den Schulen vor Ort zuzubereiten. „Wir können nicht in jeder Schule kochen. Wir haben weder Küchen noch Köche. Darüber hinaus können wir das organisatorisch nicht stemmen. Das ist logistisch und wirtschaftlich nicht machbar, wir werden weiter mit einem Caterer arbeiten müssen“, fasste Schütte seine Sicht der Dinge zusammen.

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