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Überwältigende Resonanz

Karl-Heinz Rosenfeld Überwältigende Resonanz

Die Gedächtnis-Ausstellung, mit der die Kinder von Karl-Heinz Rosenfeld – Astrid, Brigitte und Günther – an das Schaffen ihres Vaters erinnert haben, wird allgemein als großer Erfolg bewertet.

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Günther Rosenfeld am Arbeitsplatz seines Vaters, an dem dessen letztes unvollendetes Werk zu sehen ist.

Quelle: bus

Bückeburg (bus). Die in Kooperation mit dem Bückeburger Kulturverein im Gebäude Ulmenallee 24 organisierte Schau zeigte den Facettenreichtum des im Juli 2011 verstorbenen Künstlers in bemerkenswerter Weise auf. „Jetzt sind wir geschafft, aber man weiß, wofür man sich angestrengt hat“, meinte Günther Rosenfeld jetzt stellvertretend für die Geschwister.

 Bereits während der Vernissage habe sich die überwältigende Resonanz abgezeichnet. „Wir haben 130 Einladungen verschickt und konnten rund 200 Gäste begrüßen“, verdeutlichte der Sohn die Publikumsdimension. Am zweiten Tag hätten auch viele Bückeburger den Weg in die Rosenfeld’sche Villa gefunden, deren Interesse ihn verwundert habe. „Selbst der Bürgermeister war da, darüber haben wir uns sehr gefreut.“

 Die unter das Motto „Der Mensch, der Künstler, der Maler“ gestellte Präsentation zeigte rund 120 Ölgemälde und etwa 50 Kreide- und Bleistiftzeichnungen. Dazu gab’s viele Hintergrundinformationen über Werdegang und Leben des auch als Kunsterzieher und Kulturpolitiker engagierten Malers. Etwa über Kriegserlebnisse des begeisterten Fliegers und dessen Jugendzeit. „In dieser Beziehung war er ja ein wenig verschwiegen“, erklärte Rosenfeld junior.

 Zudem eröffnete die Ausstellung den Betrachtern erstmals die Möglichkeit, in der Düsseldorfer Studienzeit zu Papier gebrachte Akt-Studien in Augenschein zu nehmen. Darüber hinaus hatten die Geschwister eine für den Künstler typische Arbeitsplatzsituation in Szene gesetzt, an der das unvollendete letzte Werk, an dem Karl-Heinz Rosenfeld bis kurz vor seinem Tod gearbeitet hat, zu sehen war.

 „Der Mix ist sehr gut angekommen“, schilderte Günther Rosenfeld seine Eindrücke. Seitens des Kulturvereins gab dessen Geschäftsführerin Johanna Woydt zu verstehen, dass der Verein im bevorstehenden Jahr aus Anlass seines 70-jährigen Bestehens ein Projekt plane, das sich mit Karl-Heinz Rosenfeld beschäftigt. Voraussichtlich wird eine umfangreiche Publikation dessen große Aktivitätsvielfalt vor Augen führen.

 Rosenfeld junior mochte nicht ausschließen, dass die Gedächtnis-Ausstellung ein weiteres Mal ihre Pforten öffnen wird. „Im Augenblick bleibt alles unverändert stehen, jetzt müssen wir erst ein wenig Ruhe einkehren lassen“, lautete dessen Statement auf die Frage hinsichtlich einer Wiederholung. Danach werde über eine zweite Präsentation nachgedacht.

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