Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
„Una sancta semper reformanda“ in der katholischen Gemeinde

Bilder der Erinnerung „Una sancta semper reformanda“ in der katholischen Gemeinde

 Mit beeindruckenden Licht- und Klang-Effekten hat die Installation „Una sancta semper reformanda“ in der katholischen Gemeinde St.Marien in Bückeburg Station gemacht. Fünf Kirche haben die drei Künstler besucht. Hintergrund ist das Jubiläum des Bistums Hildesheim, das in diesem Jahr begangen wird.

Voriger Artikel
Weihnachts-CD made in Bückeburg
Nächster Artikel
Senioren-Union erfährt Details über aktuelle Flüchtlingskonstellation

Es sind Bilder der Erinnerung, die Peter Kücking, Peter-Paul König und Roland Bauer im Zuseher wachrufen.

Quelle: mig

Bückeburg (mig).  Es sind Bilder der Erinnerung, die Peter Kücking, Peter-Paul König und Roland Bauer im Zuseher wachrufen. Bilder von St. Johannes in Bad Eilsen, der Kirche, die an diesem Tag vor fünf Jahren profaniert wurde. Zu sehen sind die Flüchtlinge, die nach dem Zweiten Weltkrieg für ein Anwachsen der katholischen Bevölkerung in Bad Eilsen sorgten. Und ein Zeitzeuge erzählt, dass man, bevor St. Johannes gebaut war, sieben Kilometer bis zur nächsten Kirche gehen musste.

 Heute werden in dem Gebäude keine Gottesdienste mehr gefeiert. Dort lagern jetzt Autoteile für den Internethandel. Auch das gehört zum Wandel, den das Bistum in seiner 1200-jährigen Geschichte erlebt hat. Daneben aber auch viel Fröhliches, Mutmachendes. Etwa in Germershausen, einem Ort im traditionell katholisch geprägten Eichsfeld. Dort sind Fotos von Prozessionen, einer Wallfahrt und von jungen Menschen Teil der Collage. „Una sancta semper reformanda“ lautet das Motto der Installation, übersetzt heißt das: „Eine Heilige – immer zu reformieren“.

 Fünf Kirchen haben die Künstler besucht, im Norden, Süden, Osten und Westen. Im Zentrum: der Dom zu Hildesheim, der die fünf Orte miteinander verbindet. Die Installation erzählt Geschichten. Geschichten von Veränderung und vom Bleibenden, Geschichten von Vielfalt und von der Einheit. Und damit exemplarisch auch: die Geschichte des Bistums Hildesheim, das 1200 Jahre Historie hinter sich hat. Außer den die einzelnen Kirchen verbindenden Geschichten ist es vor allem das sinnliche Erlebnis, das diese Installation so beeindruckend macht. Jede Seite wird zur Projektionsfläche, sogar an der Decke sind Muster zu sehen. Dann, plötzlich wabert Nebel hoch. Ein Laser fächert aus und stanzt so immer wechselnde Formen in die Masse. Der Kirchenchor singt. Die Einheit, die in ständigem Wandel begriffen ist.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg