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Bückeburg Stadt Uneinigkeit im Ausschuss
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Uneinigkeit im Ausschuss
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17:47 18.11.2015
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Bückeburg (bus)

Wie Albert Brüggemann im Ausschuss für Kultur und Tourismus darlegte, soll die Erinnerung durch eine 15 Zentimeter starke sowie 1,80 Meter hohe und einen Meter breite Sandsteinplatte wach gehalten werden.

 „Der Stein erhält die Form einer stilisierten Kirche, die Kosten übernimmt die Sparkasse“, verdeutlichte der Ausschusschef. Der anhand einer Bleistiftskizze vorgestellte Entwurf präsentiere sich „schlicht, einfach und ergreifend“. Diese Einschätzung teilten unterdessen nicht alle Ausschussmitglieder. Zumal als Brüggemann sich als Schöpfer des Entwurfs zu erkennen gab. „Merkwürdig“, meinte Friedrich Pörtner mit Blick auf das Prozedere. Darüber müsse in den Fraktionen gesprochen werden. Johanna Woydt, die den Kulturverein vertritt, hätte die Gestaltung des Gedenksteins lieber im Rahmen eines Wettbewerbs ermitteln lassen. „Da hätte man anders herangehen müssen“, gab die Geschäftsführerin zu Protokoll. Brüggemann hielt sich an einen gern herangezogenen Leitfaden: „Wer die Musik bezahlt, bestimmt, was gespielt wird.“

 Raimund Leonhard mochte der Charakterisierung Brüggemanns ganz und gar nicht folgen, sondern vertrat eine diametral entgegenstehende Auffassung: „Schlicht, einfach und geschmacklos.“

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